Deutsche Tageszeitung - Früherer Marseille-Präsident Diouf an Corona gestorben

Früherer Marseille-Präsident Diouf an Corona gestorben


Früherer Marseille-Präsident Diouf an Corona gestorben
Früherer Marseille-Präsident Diouf an Corona gestorben / Foto: ©

Der ehemalige Präsident des französischen Fußball-Erstligisten Olympique Marseille, Pape Diouf, ist im Alter von 68 Jahren an den Folgen einer Coronavirus-Infektion verstorben. Dies bestätigte seine Familie der Nachrichtenagentur AFP.

Textgröße ändern:

Der zuletzt im Senegal lebende Diouf war nach Ausbruch der Infektion zunächst in ein Krankenhaus in Dakar eingeliefert worden, am Dienstag sollte er zur Behandlung per Flugzeug nach Frankreich überführt werden. Sein Zustand verschlechterte sich allerdings derart schnell, dass er noch vor dem Abflug auf senegalesischem Boden verstarb.

"Pape wird ewig als einer der größten Architekten in der Geschichte des Klubs im Herzen der Marseille-Fans bleiben", teilte Olympique mit. Auch Senegals Präsident Macky Sall kondolierte. Diouf sei "eine große Figur des Sports" gewesen, schrieb er bei Twitter: "In Namen der gesamten Nation spreche ich seiner Familie mein Beileid aus."

Diouf führte OM von 2005 bis 2009 und baute in dieser Zeit die Meistermannschaft von 2010 auf. Der ehemalige Journalist und Spielerberater ist das erste Corona-Todesopfer im Senegal.

(L.Svenson--DTZ)

Empfohlen

Tennis: Sinner sagt Olympia-Teilnahme ab - auch Rune fehlt

Der Weltranglistenerste Jannik Sinner (22) hat seine Teilnahme am olympischen Tennis-Turnier einen Tag vor der Auslosung abgesagt. Der Südtiroler, der zu Jahresbeginn die Australian Open und damit seinen ersten Titel bei einem Grand Slam gewonnen hatte, gab als Begründung für seinen Rückzug eine Mandelentzündung an. Auch Holger Rune wird in Paris fehlen.

Rugby: Dupont und Frankreich schon im Viertelfinale

Rugby-Star Antoine Dupont ist mit Frankreich vorzeitig ins Viertelfinale des Olympia-Turniers eingezogen - trotz eines holprigen Starts in die Goldmission.

"Zirkus" zum Olympia-Start: Argentinien verliert doch noch

20 Minuten Nachspielzeit, fast zwei Stunden Unterbrechung und ein verrückter Videobeweis: Das olympische Fußball-Turnier hat einen ebenso chaotischen wie denkwürdigen Start hingelegt. Über vier Stunden nach dem Anpfiff verlor Mitfavorit Argentinien am Ende doch noch mit 1:2 (0:1) gegen Marokko, nachdem sich die Albiceleste zunächst über ein 2:2 gefreut hatte. "Der größte Zirkus, den ich je in meinem Leben gesehen habe", sagte Argentiniens Trainer Javier Mascherano.

Chaos zum Olympia-Start: Argentinien verliert doch noch

20 Minuten Nachspielzeit, fast zwei Stunden Unterbrechung und ein verrückter Videobeweis: Das olympische Fußball-Turnier hat einen ebenso chaotischen wie denkwürdigen Start hingelegt. Über vier Stunden nach dem Anpfiff verlor Mitfavorit Argentinien am Ende doch noch mit 1:2 (0:1) gegen Marokko, nachdem sich die Albiceleste zunächst über ein 2:2 gefreut hatte.

Textgröße ändern: