Deutsche Tageszeitung - DFB fordert staatliche Hilfen für Vereine

DFB fordert staatliche Hilfen für Vereine


DFB fordert staatliche Hilfen für Vereine
DFB fordert staatliche Hilfen für Vereine / Foto: ©

Der Deutsche Fußball-Bund (DFB) beklagt fehlende Chancen auf staatliche Hilfen für in Not geratene Vereine. "Sämtliche aktuellen Programme des Bundes sind nicht für gemeinnützige Vereine gedacht. Dies ist auch unabhängig davon, ob und inwieweit ein wirtschaftlicher Geschäftsbetrieb besteht", sagte Schatzmeister Stephan Osnabrügge bei dfb.de.

Textgröße ändern:

Die Erfahrungen mit den staatlichen Hilfsprogrammen seien aus DFB-Sicht ernüchternd: "Damit kann niemand zufrieden sein, gerade was die Vereine an der Amateurbasis angeht."

Der DFB habe "sehr intensiv alle bestehenden Krisen-Programme ausgewertet und darüber hinaus Kontakt mit der Kreditanstalt für Wiederaufbau (KfW) gehabt", sagte Osnabrügge, der von erheblichen Problemen an der Basis berichtete: "Die Antworten hierauf sind recht eindeutig: Die krisenbedingten Programme des Bundes richten sich grundsätzlich an Wirtschaftsunternehmen."

Hilfsprogramme auf Landesebene könnten hilfreich sein, "in Einzelfällen sind sie allerdings davon abhängig, dass der Verein einen wirtschaftlichen Geschäftsbetrieb hat". Das Gesamtbild zeige jedoch, dass "weder Bund noch alle Länder erkannt haben, dass es hier wichtige gesellschaftliche Gruppen gibt, die unmittelbar krisengeschädigt sind und die dringend finanzielle Unterstützung benötigen. Ich hoffe sehr, dass sich dies zeitnah ändert."

(L.Svenson--DTZ)

Empfohlen

Boll nach Paris-Generalprobe unzufrieden: "Im Kopf schlecht"

Das deutsche Tischtennis-Idol Timo Boll ist nach seiner misslungenen Olympia-Generalprobe selbstkritisch in die Wettkampfpause bis zur Abreise nach Paris gegangen. "Ich bin schon etwas von mir selbst enttäuscht und unzufrieden, dass ich die Spiele nicht besser nutzen konnte", sagte Boll dem SID nach seinen Niederlagen am zweiten und letzten Tag des Olympia-Testturniers in Düsseldorf: "Ich war im Kopf einfach schlecht."

Eberl verteidigt Hoeneß: "Viel zu oft Kritik ausgesetzt"

Bayern Münchens Sportvorstand Max Eberl hat Ehrenpräsident Uli Hoeneß vehement in Schutz genommen. Er wolle "mit allem Nachdruck klarstellen, dass er zuletzt viel zu oft Kritik ausgesetzt war – beispielsweise im Zusammenhang mit der Trainersuche oder bei angeblich angedachten Spielertransfers –, die nicht nur falsch, sondern auch noch völlig unangebracht war. Alles, was er macht, macht er immer für den FC Bayern", sagte Eberl der Welt am Sonntag.

Vor Deutschland-Spiel: USA verhindern Blamage gegen Südsudan

Die Basketball-Superstars aus den USA sind einer Blamage in der Olympia-Vorbereitung gegen den Südsudan nur knapp entgangen. Gegen die Afrikaner gewann das Team um den viermaligen NBA-Champion LeBron James in London 101:100 (44:58). Der 39-Jährige sorgte acht Sekunden vor Spielende mit einem Korbleger für den vierten Sieg im vierten Vorbereitungsspiel.

Vor Deutschland-Spiel: USA verhindert Blamage gegen Südsudan

Die Basketball-Superstars aus den USA sind einer Blamage in der Olympia-Vorbereitung gegen den Südsudan nur knapp entgangen. Gegen die Afrikaner gewann das Team um den viermaligen NBA-Champion LeBron James in London 101:100 (44:58). Der 39-Jährige sorgte acht Sekunden vor Spielende mit einem Korbleger für den vierten Sieg im vierten Vorbereitungsspiel.

Textgröße ändern: