Deutsche Tageszeitung - Netflix arbeitet für Werbegeschäft mit Microsoft zusammen

Netflix arbeitet für Werbegeschäft mit Microsoft zusammen


Netflix arbeitet für Werbegeschäft mit Microsoft zusammen
Netflix arbeitet für Werbegeschäft mit Microsoft zusammen / Foto: © AFP/Archiv

Der Streamingdienst Netflix arbeitet für ein künftiges Geschäftsmodell mit Werbung auf seiner Plattform mit dem Microsoft-Konzern zusammen. Microsoft verfüge über das nötige Know-how, "um uns ein neues Abonnementangebot mit Werbung aufzubauen", erklärte Netflix-Geschäftsführer Greg Peters am Mittwoch. Werbung auf der Plattform soll günstigere Abonnements ermöglichen, wie das Unternehmen im April mitgeteilt hatte.

Textgröße ändern:

Laut der US-Fachpresse hatte Netflix dafür auch andere Partner in Betracht gezogen, darunter den Weltmarktführer bei Online-Werbung, Google, den Internetanbieter Comcast, und Peacock, die Streaming-Plattform des Medienkonzerns NBCUniversal. Microsoft hat den Vorteil, dass es selbst kein mit Netflix konkurrierendes Streaming-Angebot im Portfolio hat.

Netflix hatte zuletzt erstmals seit mehr als zehn Jahren einen Verlust bei den Abozahlen bekanntgegeben und wegen schlechter Wachstumsaussichten Entlassungen angekündigt. Der Dienst kämpft unter anderem mit wachsender Konkurrenz durch neue Angebote, etwa von Disney und Apple. Ein werbefinanziertes Modell mit niedrigen Preisen soll neue Kunden bringen.

"Wenn Sie die werbefreie Option wollen, wird es immer möglich sein", sagte Netflix-Chef Reed Hastings im April. "Wenn Sie lieber weniger bezahlen und Werbung tolerieren, wird es auch für Sie ein Angebot geben."

(O.Zhukova--DTZ)

Empfohlen

Wissenschaftler: Intensität der derzeitigen Hitzewelle hängt "eindeutig" mit Klimawandel zusammen

Die Intensität der derzeitigen Hitzewelle in Europa hängt nach Einschätzung einer Wissenschaftlergruppe mit dem Klimawandel zusammen. "Der Klimawandel ist eindeutig dafür verantwortlich", heißt es in einer am Freitag veröffentlichten Studie der internationalen Forschungsgruppe World Weather Attribution (WWA). Die natürliche Wärmephase durch das Wetterphänomen El Niño spiele hingegen "keine Rolle bei der Steigerung der Hitze". Die derzeitigen extrem hohen Temperaturen am Tag und in der Nacht wären den Forschern zufolge zu diesem Zeitpunkt im Jahr vor 50 Jahren "praktisch unmöglich" gewesen.

Wenn Daten das Bauchgefühl schlagen

Was Unternehmen vom größten Sportdatenprojekt der Fußballgeschichte lernen können

Tusk ruft Polen und Ukrainer zu "gegenseitigem Respekt" angesichts der Geschichte auf

Angesichts des jüngsten Streits um die Weltkriegsvergangenheit hat der polnische Ministerpräsident Donald Tusk seine Landsleute und die Ukrainer zu "gegenseitigem Respekt" aufgerufen. "Wir können die Zukunft nur auf der Wahrheit, dem gegenseitigen Repekt und dem Verständnis der Geschichte aufbauen", sagte Tusk am Donnerstag bei der Eröffnung der Ukraine-Wiederaufbaukonferenz in Danzig.

Zahl der vergebenen Deutschlandstipendien leicht gestiegen

Die Zahl der mit einem Deutschlandstipendium geförderten Stipendiatinnen und Stipendiaten ist leicht um 1,5 Prozent gestiegen. 2025 erhielten 33.500 Studierende ein solches Stipendium, wie das Statistische Bundesamt am Donnerstag in Wiesbaden mitteilte. Ihr Anteil an allen Studierenden lag im Wintersemester 2025/2026 voraussichtlich bei 1,2 Prozent. Mit dem Deutschlandstipendium werden seit 2011 Studierende gefördert, deren Werdegang herausragende Leistungen im Studium und Beruf erwarten lassen.

Textgröße ändern: