Deutsche Tageszeitung - EXMYSTIKA: Der erste Tempel Salomon

EXMYSTIKA: Der erste Tempel Salomon


EXMYSTIKA: Der erste Tempel Salomon
EXMYSTIKA: Der erste Tempel Salomon / Foto: © Filmtitel mit 3D-Modell des ersten Tempels (Die Bildrechte liegen bei dem Verfasser der Mitteilung.)

Auf der Spur des verschollenen Bauwerks

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Der Auszug aus Ägypten findet unter einem anderen, bisher nicht von der Wissenschaft erkannten Pharao statt. Zu dieser Zeit ist "Ramses der Zweite" längst Geschichte. Unsere Spurensuche führt in die Dritte Zwischenzeit. Der ägyptische Hof, nach Theben zurückgedrängt, erobert Unterägypten zurück. Zwischen den ehemaligen Besatzern und den Rückkehrern entbrennen Machtkämpfe um die Herrschaft. Ein lange gehütetes oder in Vergessenheit geratenes Geheimnis führt zum Exodus der Juden. Die Hintergründe der ägyptischen Verfolgung lassen sich dadurch rekonstruieren und verleihen der Geschichte eine völlig neue Bedeutung. Bei unseren Recherchen stoßen wir auf den tatsächlichen Ort des sogenannten Schilfmeeres - jenes Gewässers, in dem der amtierende Pharao sein nasses Grab findet.

Die Route der Geflohenen entspricht nicht der bisher angenommenen. Neue geologische Daten lassen um eintausend vor Christus eine alternative Strecke erkennen, die heute nicht mehr begehbar ist. Das zweite Kanaan liegt fern der bekannten Levante. Der erste Tempel Salomons steht aus diesem Grund nicht im heutigen, dem dritten Jerusalem. Der Baumeister und Bronzegießer Akif Hiram ist daher kein Phönizier. Die Übersetzung seines Namens - "meine Mutter ist erhaben" - verweist auf einen anderen Kulturraum.

Das Bauwerk, das wir an einem unvermuteten Ort entdecken, dient keinem religiösen Kult. Ein dreidimensionales Modell legt seine wahre Bestimmung offen und wirft ein neues Licht auf die Bedeutung des Tempels. Die Babylonier erobern das Gebiet und verschleppen seine Bewohner. Zurück bleibt eine Ruine, die spätere Wissenschaftler - im Bestreben, alles Unerklärliche zur Kultstätte zu erklären - irrtümlich einer anderen Bevölkerung und einer zur damaligen Zeit nahebei herrschenden Person zuschreiben.

Die Rückkehr aus dem babylonischen Exil führt nicht zum Ursprungsort. Der zweite Tempel entsteht an einer Stelle, die zur Zeit des Exodus kaum über eine lokale Bedeutung hinausging. Dieses Missverständnis, das bis in unsere Gegenwart nachhallt, lässt jede archäologische Suche nach dem ersten Tempel ins Leere laufen.

Dieser Film des Historikers Pierre Dietz zeichnet ein völlig neues Bild der Ereignisse rund um den Exodus und den ersten Tempel Salomons.



Firmenbeschreibung
Contrabasta ist ein Trickfilmstudio und unabhängiger Selbstverlag. Seit der Gründung im Jahr 2002 liefen unsere eigens entwickelten Kurzfilme erfolgreich auf internationalen Filmfestivals.
Seit November 2024 produzieren wir die Reihe EXMYSTIKA, die historischen Widersprüchen auf den Grund geht und neue Perspektiven auf überlieferte Geschichte eröffnet.
Der Kopf von EXMYSTIKA ist Pierre Dietz, der sich seit fast 50 Jahren den Rätseln der Vergangenheit widmet. Als unabhängig arbeitendes Studio verbinden wir Erkenntnisse aus Archäologie, Religion, Geschichte und Überlieferungen zu einem neuen Gesamtbild. Weitere Folgen sowie thematische Kurzformate sind in Arbeit. Unser Ansatz ist interdisziplinär, kritisch und visuell fesselnd. EXMYSTIKA beleuchtet ungelöste Fragen der Antike - ohne Rücksicht auf ideologische Vorgaben. Unsere Filme regen zur Diskussion und zum Weiterdenken an.

Kontakt
Contrabasta
Pierre Dietz
Justus-Liebig-Str, 37
64569 Nauheim
015774079413
http://www.contrabasta.de

(V.Sørensen--DTZ)

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