Deutsche Tageszeitung - OpenAI-Rivale Anthropic bringt neue Version von KI-Modell Claude heraus

OpenAI-Rivale Anthropic bringt neue Version von KI-Modell Claude heraus


OpenAI-Rivale Anthropic bringt neue Version von KI-Modell Claude heraus
OpenAI-Rivale Anthropic bringt neue Version von KI-Modell Claude heraus / Foto: © AFP/Archiv

Das KI-Unternehmen Anthropic hat im Wettbewerb mit seinem Rivalen OpenAI eine neue Version seines Chatbots Claude vorgestellt. Die Version Claude Opus 4.6 stelle einen Wendepunkt in der Art und Weise dar, wie KI komplexe berufliche Aufgaben bewältige, erklärte das Start-up aus San Francisco am Donnerstag.

Textgröße ändern:

Die neue Claude-Version könne "regulatorische Dokumente, Marktberichte und interne Daten zusammenführen, um Analysen zu erstellen, für die ein Analyst mehrere Tage benötigen würde", erklärte das Unternehmen. Außerdem sei Claude Opus 4.6 in der Lage, mehrere Tools parallel zu nutzen, und könne sich zudem während einer Aufgabe selbst korrigieren.

Das Modell komme hochwertigen Endergebnissen auf Anhieb viel näher als jedes bisherige Modell, heißt es in der Pressemitteilung weiter. Damit seien weniger Überarbeitungen der von der KI erstellten Texte nötig.

In den vergangenen Monaten hatte Anthropic rund 30 Tools herausgebracht, die IT-Entwickler beeindruckt hatten. Das beliebte Codierungstool Claude Code hat sechs Monate nach seiner Markteinführung einen Umsatz von über einer Milliarde Dollar (846 Millionen Euro) erzielt.

Anthropic wurde 2021 von ehemaligen OpenAI-Mitarbeitern gegründet. Während OpenAI mit seinem Chatbot ChatGPT der breiten Öffentlichkeit deutlich bekannter ist, zielt Anthropic mit Claude auf Programmierer und Unternehmen ab, denen unter anderem Datensicherheit wichtig ist.

Die beiden Unternehmen liefern sich einen erbitterten Wettbewerb. OpenAI-Chef Sam Altman bezeichnete Anthropic als "unehrlich" und "autoritär" und warf dem Unternehmen vor, "ein teures Produkt für reiche Leute" anzubieten, während ChatGPT Milliarden Menschen ohne kostenpflichtiges Abonnement zugänglich sei.

(Y.Ignatiev--DTZ)

Empfohlen

Brand in historischer Burg in Thüringen: Tierbisse an Stromkabel mögliche Ursache

Der Brand der mehr als 800 Jahre alten Runneburg in Thüringen ist nach ersten Erkenntnissen womöglich durch Tierbisse an einer Stromleitung verursacht worden. Wie die Polizei in Erfurt am Freitag mitteilte, lokalisierten Brandermittler die wahrscheinliche Ursache in einem ungenutzten Lagerraum. Dort habe es einen technischen Defekt an einer Stromleitung gegeben, die zuvor wohl von einem "Schadnager" angenagt worden sei.

Lange verschollener Hut von Napoleon erstmals öffentlich zu sehen

Ein mehr als hundert Jahre lang verschollener Hut des französischen Kaisers Napoleon Bonaparte ist ab Juni erstmals öffentlich in Frankreich zu sehen: Der Zweispitz ist das Herzstück einer Ausstellung über Napoleons Schwester Caroline Murat in Chantilly nördlich von Paris. Es handle sich um ein "absolut einmaliges" Stück, schwärmte sein Wiederentdecker Jean-Guillaume Parich vom Pariser Musée de l'Armée am Donnerstag bei der Präsentation des Hutes.

Brand in historischer Runneburg in Thüringen verursacht massiven Schaden

Ein Brand hat die mehr als 800 Jahre alte Runneburg in Thüringen schwer beschädigt. Wie die Polizei in Erfurt mitteilte, brach das Großfeuer am späteren Mittwochabend in der mittelalterlichen Burganlage in der Gemeinde Weißensee aus und verursachte nach ersten Erkenntnissen mutmaßlich erheblichen Sachschaden. Die Löscharbeiten dauerten demnach Stunden. Verletzt wurde nach bisherigen Informationen offenbar niemand.

In den USA abgebaute und raffinierte Metalle sowie Seltenerdelemente sollen im Rahmen einer historischen Vereinbarung zwischen American Strategic Minerals und Datavault AI tokenisiert werden

Partnerschaft ebnet den Weg für die Einführung einer internationalen Rohstoffbörse auf Basis einer patentierten KI-PlattformDatavault AI und American Strategic Minerals starten mit der Prägung von bis zu 2 Milliarden $ an durch raffiniertes Antimon gedeckten Stablecoins; darauf folgt die strategische Entwicklung zukünftiger Projekte in den Bereichen Silber, Gold und anderen in den USA raffinierten Seltenen Erden, auf die die Unternehmen ihre Expansion ausgerichtet haben

Textgröße ändern: