Deutsche Tageszeitung - Bericht: Klimawandel bedroht Olympische Winterspiele

Bericht: Klimawandel bedroht Olympische Winterspiele


Bericht: Klimawandel bedroht Olympische Winterspiele
Bericht: Klimawandel bedroht Olympische Winterspiele

Der Klimawandel stellt eine existenzielle Bedrohung für die Olympischen Winterspiele dar. "Das Risiko ist klar: Die vom Menschen verursachte Erwärmung bedroht die langfristige Zukunft des Wintersports", heißt es in einem am Mittwoch vorgestellten Bericht einer Forschergruppe der britischen Universität Loughborough. "Sie verringert auch die Zahl der klimatisch geeigneten Austragungsorte für die Winter-Olympiade."

Textgröße ändern:

Von den 21 Austragungsorten, die seit den Spielen im französischen Chamonix im Jahr 1924 genutzt wurden, könnten den Forschern zufolge bis 2050 nur noch zehn für eine solche Veranstaltung geeignet sein. Chamonix und andere Orte in Frankreich, Norwegen und Österreich kommen demnach bereits kaum noch infrage. Vancouver, Sotschi und das Squaw Valley in den USA gelten als "unsichere" Austragungsorte.

Die Forscher führen die anstehenden Winterspiele in Peking als Beispiel an: Erstmals in der Geschichte werden die Wettbewerbe zum Großteil auf künstlichem Eis und Schnee ausgetragen. Dies sollte "eine Debatte über die Zukunft der Winterspiele und die Grenzen der Herstellung künstlicher natürlicher Umgebungen auslösen", heißt es in dem Bericht.

(V.Varonivska--DTZ)

Empfohlen

Niedersachsen: Feuerwehr rettet entkräftetes Reh aus Pool

Einsatzkräfte der Feuerwehr haben im niedersächsischen Celle ein Reh aus einem Pool gerettet. Das Tier schaffte es am Samstagmorgen nicht aus eigener Kraft aus dem Wasserbecken, wie die Freiwillige Feuerwehr Celle am Montagabend berichtete.

Abholzung im Amazonas auf niedrigstem Stand seit einem Jahrzehnt

Die Abholzung im brasilianischen Amazonasgebiet ist auf den niedrigsten Stand seit einem Jahrzehnt gesunken. In der Periode von August 2025 bis Juli 2026 seien 2874 Quadratkilometer Wald zerstört worden, teilten die Behörden am Freitag unter Berufung auf Satellitendaten mit. Dies seien 37 Prozent weniger als in den zwölf Monaten davor - und der niedrigste Stand seit der genauen Erfassung der Abholzung im Jahr 2016.

42,2 Grad: Allzeit-Hitzerekord in der Slowakei nach nur einem Tag gebrochen

In der Slowakei ist zum zweiten Mal binnen zwei Tagen ein neuer Allzeit-Hitzerekord aufgestellt worden. In der unweit der Grenze zu Ungarn gelegenen südslowakischen Ortschaft Dolne Plachtince stieg das Thermometer am Donnerstag auf 42,2 Grad, wie der nationale Wetterdienst erklärte. Das war die höchste Temperatur seit Beginn der Aufzeichnungen in dem Land.

RWE gibt Offshore-Windparkprojekte in den USA auf

Der deutsche Energiekonzern RWE gibt seine Pläne für Offshore-Windkraftprojekte in den USA auf. Das Unternehmen habe einen Vergleich mit dem US-Innenministerium geschlossen, "um Ansprüche gegen die US-Regierung beizulegen und ihre Offshore-Wind-Pachten vor den Küsten von New York, Kalifornien und Louisiana zurückzugeben", erklärte der Konzern mit Sitz in Essen am Donnerstag. Für diese Projekte sei "in den USA auf absehbare Zeit keine Genehmigungsfähigkeit gegeben".

Textgröße ändern: