Deutsche Tageszeitung - Bundeskanzler Scholz setzt Ostafrika-Reise in Kenia fort

Anzeige Bild
Anzeige Bild
Anzeige Bild
Anzeige Bild
Anzeige Bild

Bundeskanzler Scholz setzt Ostafrika-Reise in Kenia fort


Bundeskanzler Scholz setzt Ostafrika-Reise in Kenia fort
Bundeskanzler Scholz setzt Ostafrika-Reise in Kenia fort / Foto: © AFP/Archiv

Bundeskanzler Olaf Scholz (SPD) setzt seine Ostafrika-Reise am Freitag in Kenia fort. In der Hauptstadt Nairobi trifft Scholz am Vormittag die Sonderbeauftragte der EU für das Horn von Afrika, Annette Weber, bevor er von Kenias Präsident William Ruto (09.00 Uhr MESZ) mit militärischen Ehren begrüßt wird. Nach einem Gespräch mit Ruto ist um 11.00 Uhr MSEZ eine Pressekonferenz geplant. Am Nachmittag nehmen Scholz und Ruto noch an einem Runden Tisch mit Wirtschaftsvertretern aus beiden Ländern teil.

Anzeige Bild

Textgröße ändern:

Kenia ist der größte Handelspartner Deutschlands in Ostafrika. Die Bundesregierung sieht Potenzial für eine "Energie- und Klimapartnerschaft" mit dem Land, das mit Hilfe von Geothermie bereits 90 Prozent seines Energiebedarfs durch erneuerbare Energien deckt. Kenia will in die Produktion von grünem Wasserstoff einsteigen, der auch nach Deutschland exportiert werden könnte. Am Samstag will Scholz in Kenia ein Geothermie-Kraftwerk besuchen.

(V.Sørensen--DTZ)

Empfohlen

Studie: Tiefseebergbau kann Meeresfauna beeinträchtigen

Der Tiefseebergbau kann die Meeresfauna - von den kleinsten Organismen bis hin zu großen Raubtieren wie Schwertfischen und Haien - beeinträchtigen. Zu diesem Ergebnis kommt eine am Donnerstag veröffentlichte Studie, die das Unternehmen The Metals Company (TMC) bei einem australischen Forschungsinstitut in Auftrag gegeben hatte. Die kanadische Firma will selbst als eine der ersten am Grund des pazifischen Ozeans im großen Stil Metalle abbauen.

Mindestens sieben Hitzetote in Frankreich und Spanien

Die außergewöhnlich frühe und massive Hitzewelle ebbt zumindest in Südeuropa leicht ab - zugleich werden aber ihre dramatischen Auswirkungen bekannt: In Frankreich und Spanien sind mindestens sieben Menschen im Zusammenhang mit den hohen Temperaturen gestorben, wie die Behörden am Mittwoch mitteilten. Unter ihnen war ein zwei Jahre altes Kind, das die Eltern in der spanischen Region Katalonien mehrere Stunden allein im Auto in der prallen Sonne zurückgelassen hatten.

Hitzetote in Frankreich und Spanien

Am voraussichtlich letzten Tag der massiven Hitzewelle in Südeuropa sind die ersten Fälle von Hitzetoten bekannt geworden. In Frankreich seien zwei Menschen nach mit den hohen Temperaturen zusammenhängenden Schwächeanfällen gestorben, sagte Umweltministerin Agnès Pannier-Runacher am Mittwoch dem Sender BFM. Die Feuerwehr habe sich zudem um mehr als 300 Notfälle gekümmert.

Unwetter in Alpen: Bahnstrecke Paris-Mailand erneut gesperrt

Nach einem Unwetter in den französischen Alpen in Folge der extremen Hitzewelle ist der Zugverkehr zwischen Paris und Mailand wegen einer Schlammlawine unterbrochen. Die Verbindung werde mindestens einige Tage ausfallen, teilte die französische Bahn SNCF am Dienstag mit. Falls die Gleise beschädigt seien, könne dies auch länger dauern.

Textgröße ändern:

Anzeige Bild