Deutsche Tageszeitung - Wissing hält trotz Flaute an Ziel für Elektroautos bis 2030 fest

Wissing hält trotz Flaute an Ziel für Elektroautos bis 2030 fest


Wissing hält trotz Flaute an Ziel für Elektroautos bis 2030 fest
Wissing hält trotz Flaute an Ziel für Elektroautos bis 2030 fest / Foto: © GETTY IMAGES NORTH AMERICA/AFP

Trotz des Einbruchs der Verkaufszahlen von E-Autos hält Bundesverkehrsminister Volker Wissing (FDP) am Ziel für 2030 fest. Bis dahin sollen nach dem Willen der Bundesregierung hierzulande 15 Millionen Elektroautos unterwegs sein und das sei ein "sehr ehrgeiziges Ziel", sagte Wissing am Donnerstag im ZDF-"Morgenmagazin". Aber das sei "das Ziel, das wir uns vorgenommen haben" und dafür müsse nun vor allem die nötige Ladeinfrastruktur geschaffen werden.

Textgröße ändern:

Derzeit sind auf deutschen Straßen rund 1,5 Millionen Elektroautos unterwegs. Nach dem Ende der öffentlichen Förderung für E-Autos Ende vergangenen Jahres brach der Absatz hierzulande ein. Das Ziel der Regierung hält daher auch die Automobilbranche für sehr schwer zu erreichen.

Wissing verteidigte dennoch das Auslaufen der Förderung: Es sei "keine Lösung, dauerhaft mit Subventionen einen Markt zu schaffen", sagte er im ZDF. Vielmehr müsse dafür gesorgt werden, dass der Automobilmarkt marktwirtschaftlich aus sich heraus funktioniert. Dabei seien auch die Autobauer in der Pflicht, die "attraktive Preisangebote" machen müssten.

(M.Dylatov--DTZ)

Empfohlen

Grüne fordern Hitzegipfel der Regierung und klarere Zuständigkeiten

Die Grünen pochen angesichts von Dürre und Niedrigwasser auf einen Hitzegipfel der Bundesregierung mit weiteren wichtigen Akteuren. "Die entscheidende Frage ist nicht, ob wir handeln müssen, sondern wer ist dafür verantwortlich, etwas zu tun", sagte die Grünen-Umweltpolitikerin Julia Schneider am Donnerstag in Berlin. Derzeit habe Deutschland "beim Hitzeschutz ein Zuständigkeitsproblem".

Niedrigwasser: Binnenschiffer fordern Geld für neue Schiffe und tiefere Fahrrinnen

Angesichts der zunehmenden wirtschaftlichen Auswirkungen des Niedrigwassers in den Flüssen fordern die deutsche Binnenschiffer von der Politik Unterstützung. Die Förderung von niedrigwasseroptimierten Schiffen müsse fortgesetzt und der Ausbau der Fahrrinnen des Rheins vorangetrieben werden, sagte der Geschäftsführer des Verbandes der Deutschen Binnenschifffahrt, Jens Schwanen, der "Rheinischen Post" von Donnerstag. Auch müsse das Wasser im Rhein stärker gestaut werden können. Klimaschützer forderten hingegen einen größeren Fokus auf die ökologische Bedeutung des Flusses.

Studie: Mehrheit in Deutschland ist weiter für konsequenten Klimaschutz

Eine Mehrheit der Deutschen fordert weiterhin größere staatliche Anstrengungen beim Klimaschutz und ein Vorantreiben der Energie-, Verkehrs- und Wärmewende. Das geht aus dem am Donnerstag veröffentlichten Sozialen Nachhaltigkeitsbarometer der Transformation der Bertelsmann-Stiftung hervor. Demnach ist die Zustimmung zu verstärktem Klimaschutz etwas geringer als bei früheren Befragungen, es gebe dafür aber weiter "ein breites gesellschaftliches Mandat".

Niedersachsen: Feuerwehr rettet entkräftetes Reh aus Pool

Einsatzkräfte der Feuerwehr haben im niedersächsischen Celle ein Reh aus einem Pool gerettet. Das Tier schaffte es am Samstagmorgen nicht aus eigener Kraft aus dem Wasserbecken, wie die Freiwillige Feuerwehr Celle am Montagabend berichtete.

Textgröße ändern: