Deutsche Tageszeitung - EU-Fischereiminister beraten über erlaubte Fischfangmengen im Atlantik

EU-Fischereiminister beraten über erlaubte Fischfangmengen im Atlantik


EU-Fischereiminister beraten über erlaubte Fischfangmengen im Atlantik
EU-Fischereiminister beraten über erlaubte Fischfangmengen im Atlantik / Foto: © AFP

Die für Fischerei zuständigen Ministerinnen und Minister der Europäischen Union beraten ab Montag (10.00 Uhr) über die erlaubten Fischfangmengen in der Nordsee und im Atlantik für das kommende Jahr. Für deutsche Fischer sind besonders die Fangmengen für Hering, Kabeljau, Seelachs und Schellfisch relevant. Diese Quoten hatten die EU-Länder im vergangenen Jahr deutlich angehoben.

Textgröße ändern:

In den Verhandlungen geht es zudem um die erlaubten Fangmengen für Aale in der Nordsee und im Nordatlantik. Für die Fischfangquoten führen die EU-Minister auch Gespräche mit Vertretern aus Großbritannien und Norwegen, dem einige EU-Staaten Überfischung vorwerfen. Auf der Tagesordnung stehen zudem die Fangquoten für das Mittelmeer und das Schwarze Meer. Eine Einigung wird frühestens am Dienstagabend erwartet.

(P.Hansen--DTZ)

Empfohlen

Sturzflut im Himalaya: UN-Klimafonds stellt Nepal Hilfsgelder in Millionenhöhe bereit

Nach der verheerenden Sturzflut im Himalaya im August stellt der UN-Klimafonds Nepal Hilfsgelder in Höhe von 20 Millionen Dollar (knapp 18 Millionen Euro) bereit. Die am Donnerstag bei der ersten außerordentlichen Sitzung des UN-Klimafonds seit seiner Einrichtung im Jahr 2022 getroffene Entscheidung bedeutet jedoch nicht, dass Nepal die Mittel unmittelbar erhält. Die Hilfsgelder entsprechen weniger als 0,5 Prozent der von der nepalesischen Regierung auf 4,78 Milliarden Dollar veranschlagten Wiederaufbaukosten.

IUCN: Wegen Klimawandels fast alle Korallenriffe der Welt vom Absterben bedroht

Wegen des fortschreitenden Klimawandels sind laut einer Prognose der Weltnaturschutzunion (IUCN) innerhalb der kommenden 50 Jahre fast alle Korallenriffe der Welt vom Absterben bedroht. Es bestehe für 96 Prozent der Korallenriffe in den Weltmeeren "ein extrem erhöhtes Risiko", dass sie bis 2075 absterben, hieß es in einer am Donnerstag veröffentlichten IUCN-Analyse. Es war die erste weltweite Untersuchung dieser Art.

Artenschutz: Unesco startet Großprojekt zum Sammeln von Umwelt-DNA

Um die Wanderung von Tieren und Pflanzen im Meer besser zu verstehen, will die Unesco in 30 Schutzgebieten weltweit Proben von sogenannter Umwelt-DNA entnehmen. Ziel des Projektes sei es, bis 2028 rund 3000 Meerwasserproben zu sammeln und auszuwerten, teilte die UN-Wissenschaftsorganisation am Donnerstag mit. Sie setzt dabei vor allem auf das Engagement von Menschen und Gruppen vor Ort, die bei den Entnahmen helfen sollen.

Beispielloser El Niño: Eindringlicher UN-Appell für gemeinsame Schutzvorkehrungen

Wegen einer beispiellosen Intensität des gegenwärtigen Klimaphänomens El Niño haben die Vereinten Nationen eindringlich zu gemeinsamen Schutzvorkehrungen für die am stärksten betroffenen Menschen aufgerufen. "Heute richten wir einen gemeinsamen Appell an die internationale Gemeinschaft, dringend und koordiniert vorausschauend zu handeln", erklärte die Generalsekretärin der Weltmeteorologie-Organisation (WMO), Celeste Saulo, am Mittwoch in Genf. Die Stärke des gegenwärtigen El Niño wird demnach voraussichtlich die bisherigen Messskalen überschreiten.

Textgröße ändern: