Deutsche Tageszeitung - Wetterberuhigung nach Sturmtief "Elli" - aber weiterhin Schnee und Glatteis

Wetterberuhigung nach Sturmtief "Elli" - aber weiterhin Schnee und Glatteis


Wetterberuhigung nach Sturmtief "Elli" - aber weiterhin Schnee und Glatteis
Wetterberuhigung nach Sturmtief "Elli" - aber weiterhin Schnee und Glatteis / Foto: © AFP

Die Wetterlage in Deutschland hat sich nach Durchzug von Sturmtief "Elli" weitgehend beruhigt, es bleibt aber winterlich. Der Deutsche Wetterdienst rechnete nach eigenen Angaben vom Sonntag weiterhin verbreitet mit leichteren Schneefällen, der von Westen her in gefrierenden Regen mit entsprechender unwetterartiger Glatteisgefahr übergehen sollte. Am Montag sollten sich Schneefälle und gefrierender Regen nach Ostdeutschland verlagern.

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Die Polizei registrierte bundesweit am Wochenende zahlreiche Unfälle auf glatten und schneebedeckten Straßen, vielerorts waren Räumdienste im Einsatz. In den meisten Fällen blieb es demnach aber bei leichteren Verletzungen oder Blechschäden. Es gab aber auch vereinzelt schwere Unfälle. Bei Korbach in Hessen geriet am Samstag ein 27-Jähriger auf glatter Fahrbahn ins Schleudern und prallte in ein entgegenkommendes Auto. Er starb, die Fahrerin des entgegenkommendes Auto wurde verletzt.

"Elli" war am Freitag auf Deutschland getroffen, Sturm und teils starke Schneefälle sorgten für massive Beeinträchtigungen. Der Bahnverkehr in Norddeutschland war erheblich gestört. Behörden und Verkehrsunternehmen riefen die Menschen dazu auf, möglichst zu Hause zu bleiben. Es galten Unwetterwarnungen, in mehreren Bundesländern fiel die Schule aus.

(V.Sørensen--DTZ)

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Warnungen vor Glatteis in weiten Teilen Deutschlands - Schnieder mahnt zu Vorsicht

Der Deutsche Wetterdienst (DWD) warnt vor Glatteis in weiten Teilen Deutschlands. Am Montag drohe in mehreren Bundesländern Glatteisbildung durch gefrierenden Regen, teilte der DWD am Sonntag mit. Betroffen seien Teile von Niedersachsen, Nordrhein-Westfalen, Hessen, Rheinland-Pfalz, Saarland, Baden-Württemberg, Bayern, Thüringen, Sachsen-Anhalt und Sachsen.

Entwarnung nach Sturmtief "Elli" - aber neue Probleme durch gefrierenden Regen

Kaum hat sich die Wetterlage nach Durchzug von Sturmtief "Elli" beruhigt, drohen großflächiges Blitzeis und Eisregen. Der Deutsche Wetterdienst warnte am Sonntag vor leichteren Schneefällen, die ab der nach Nacht von Westen her in gefrierenden Regen mit unwetterartiger Glatteisgefahr übergehen sollten. Das Bundesland Nordrhein-Westfalen sagte am Sonntag bereits den Präsenzunterricht an allen Schulen ab.

DB-Fernverkehr im Norden auf Hauptstrecken wieder angelaufen - weiterhin Störungen

Auf den Hauptstrecken des Fernverkehrs der Deutschen Bahn in Norddeutschland verkehren seit Sonntagmorgen wieder Züge. "Allerdings ist weiterhin nur ein reduziertes Angebot möglich und es kann zu Ausfällen und Teilausfällen kommen", erklärte die DB. Weitere Strecken, etwa nach Kopenhagen, Amsterdam oder Rostock, wurden noch nicht wieder bedient. Auch der Nahverkehr in Schleswig-Holstein und Niedersachsen blieb stark eingeschränkt.

Nach Wintersturm "Elli" in Norddeutschland weiterhin eisige Temperaturen

Nach dem Schneechaos durch den Wintersturm "Elli" hat sich die Lage größtenteils beruhigt. Im Norden Deutschlands dürfte es am Samstag weitgehend trocken bleiben, allerdings bei weiterhin eisigen Temperaturen, wie der Deutsche Wetterdienst (DWD) mitteilte. In der Mitte und im Süden des Landes fällt demnach weiterhin Niederschlag, meistens als Schnee.

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