Deutsche Tageszeitung - Nach langem Winter: Pollenalarm ab kommender Woche auch im Norden und Osten

Nach langem Winter: Pollenalarm ab kommender Woche auch im Norden und Osten


Nach langem Winter: Pollenalarm ab kommender Woche auch im Norden und Osten
Nach langem Winter: Pollenalarm ab kommender Woche auch im Norden und Osten / Foto: © AFP/Archiv

Nach dem langen und frostigen Winter nimmt der Pollenflug ab kommender Woche auch im Norden und Osten Deutschlands Fahrt auf. Mit dem Ende der Frostperiode zum kommenden Wochenende setzt die Haselblüte auch im bisher eisigen Norden und Osten ein, wie die Stiftung Deutscher Polleninformationsdienst in der Nacht zum Donnerstag in Berlin mitteilte.

Textgröße ändern:

Überall im Land werden den Experten zufolge dann Haselpollen fliegen, wenngleich zunächst noch die angesagten zahlreichen Regenfälle "Schlimmeres verhindern" würden. Laut Prognose des Deutschen Wetterdiensts soll es ab Dienstag auch im Norden und Osten zunehmend sonniger und trockener werden.

Das bedeutet dem Polleninformationsdienst zufolge "verbreitet, vor allem in der Landesmitte und weiter nördlich, sowie im Süden und Südosten, 'Pollen satt'". Für Allergiker bringe dies erhebliche Belastungen mit sich.

Die Erlenblüte wird es demnach bis Mitte kommender Woche noch nicht in alle Landesteile schaffen. Bevorzugt im Süden, Südwesten und Westen nehme die bereits begonnene Blüte jedoch weiter Fahrt auf.

Wegen der langen und mit viel Schnee verbundenen Frostphase blieb der Norden und Nordosten bislang weitgehend von Pollen verschont, was vor allem Heuschnupfenpatienten zugute kam. Im deutlich milderen Westen, Süden und Südwesten fliegen Hasel- und Erlenpollen hingegen schon seit einiger Zeit.

(Y.Leyard--DTZ)

Empfohlen

Dritter Tag mit Temperaturrekord in Folge - Hitzewelle in Deutschland geht zuende

Die Hitzewelle in Deutschland hat am Wochenende neue Hitzerekorde gebracht - mittlerweile ist aber eine spürbare Abkühlung in Sicht. Am Sonntag wurde mit 41,7 Grad den dritten Tag in Folge eine neue Höchsttemperatur gemessen. Vielerorts waren Rettungskräfte und Feuerwehr im Dauereinsatz. Am Abend sollen die Temperaturen nach Angaben des Deutschen Wetterdienstes verbunden mit Gewittern dann allmählich sinken.

Neue Hitzekorde in Deutschland - Abkühlung aber in Sicht

Die Hitzewelle in Deutschland hat am Wochenende neue Hitzerekorde gebracht - mittlerweile ist aber eine spürbare Abkühlung in Sicht. Am Samstag wurde vom Deutschen Wetterdienst (DWD) mit 41,5 Grad Celsius in Drewitz in Sachsen-Anhalt die höchste Tagestemperatur seit Beginn der Wetteraufzeichnungen gemessen, in der Nacht zu Sonntag im sächsischen Kubschütz mit 29,4 Grad die höchste nächtliche Mindesttemperatur. Ab Sonntagabend sollten verbunden mit Gewittern die Temperaturen allmählich abkühlen.

Neuer nächtlicher Temperaturrekord: 29,4 Grad in Sachsen gemessen

Die Hitzewelle in Deutschland hat zu einem neuen nächtlichen Temperaturrekord geführt. In Kubschütz im ostsächsischen Kreis Bautzen sank das Thermometer in der Nacht zu Sonntag nicht unter 29,4 Grad Celsius, wie der Deutsche Wetterdienst in Offenbach mitteilte.

Grünen-Fraktionschefin Dröge fordert Sofortprogramm für Klimaanlagen

Grünen-Fraktionschefin Katharina Dröge hat angesichts der Hitzewelle in Deutschland ein Sofortprogramm für mehr Klimaanlagen in öffentlichen Einrichtungen gefordert. "Deutschland braucht ein Abkühl-Sofortprogramm, um Krankenhäuser, Pflegeeinrichtungen, Kitas und Schulen zu klimatisieren", sagte Dröge der "Bild am Sonntag (BamS)".

Textgröße ändern: