Deutsche Tageszeitung - Nach langem Winter: Pollenalarm ab kommender Woche auch im Norden und Osten

Nach langem Winter: Pollenalarm ab kommender Woche auch im Norden und Osten


Nach langem Winter: Pollenalarm ab kommender Woche auch im Norden und Osten
Nach langem Winter: Pollenalarm ab kommender Woche auch im Norden und Osten / Foto: © AFP/Archiv

Nach dem langen und frostigen Winter nimmt der Pollenflug ab kommender Woche auch im Norden und Osten Deutschlands Fahrt auf. Mit dem Ende der Frostperiode zum kommenden Wochenende setzt die Haselblüte auch im bisher eisigen Norden und Osten ein, wie die Stiftung Deutscher Polleninformationsdienst in der Nacht zum Donnerstag in Berlin mitteilte.

Textgröße ändern:

Überall im Land werden den Experten zufolge dann Haselpollen fliegen, wenngleich zunächst noch die angesagten zahlreichen Regenfälle "Schlimmeres verhindern" würden. Laut Prognose des Deutschen Wetterdiensts soll es ab Dienstag auch im Norden und Osten zunehmend sonniger und trockener werden.

Das bedeutet dem Polleninformationsdienst zufolge "verbreitet, vor allem in der Landesmitte und weiter nördlich, sowie im Süden und Südosten, 'Pollen satt'". Für Allergiker bringe dies erhebliche Belastungen mit sich.

Die Erlenblüte wird es demnach bis Mitte kommender Woche noch nicht in alle Landesteile schaffen. Bevorzugt im Süden, Südwesten und Westen nehme die bereits begonnene Blüte jedoch weiter Fahrt auf.

Wegen der langen und mit viel Schnee verbundenen Frostphase blieb der Norden und Nordosten bislang weitgehend von Pollen verschont, was vor allem Heuschnupfenpatienten zugute kam. Im deutlich milderen Westen, Süden und Südwesten fliegen Hasel- und Erlenpollen hingegen schon seit einiger Zeit.

(Y.Leyard--DTZ)

Empfohlen

Weniger Sterbefälle in drittem Quartal - Vorübergehender Anstieg in heißen Wochen

Die Zahl der Sterbefälle in Deutschland ist im dritten Quartal dieses Jahres im Vergleich zu den Vorjahren gesunken. Insgesamt starben von Juli bis September 3000 Menschen weniger als im Jahresmittel von 2022 bis 2025, wie das Statistische Bundesamt am Dienstag in Wiesbaden mitteilte.

Fünf Tote durch Hurrikan "Simon" und Sturm "Rachel" in Mexiko

Bei schweren Überschwemmungen durch die Wirbelstürme "Simon" und "Rachel" sind an der mexikanischen Pazifikküste mindestens fünf Menschen ums Leben gekommen. Durch Tropensturm "Rachel" starben vier Mitglieder einer Familie, darunter zwei Kinder, wie die Staatsanwaltschaft des Bundesstaates Baja California am Montag (Ortszeit) erklärte. Fünf weitere Menschen würden noch vermisst, 32 Menschen seien mit Hubschraubern gerettet worden.

Hurrikan "Simon" ändert Kurs und dürfte Mexiko verschonen

Der Hurrikan "Simon" hat seinen Kurs geändert und dürfte nach Angaben der Experten Mexiko verschonen. Laut Daten von Aufklärungsflugzeugen bewegte sich der Wirbelsturm zuletzt langsamer voran und sollte sich der mexikanischen Westküste am Montag bis auf maximal 15 Kilometer nähern. Dennoch drohten den Küstengebieten nach Angaben des Wetterdienstes weiter starker Wind, hohe Wellen und extreme Regenfälle.

EU-Klimadienst Copernicus: Neuer Temperaturrekord im Pazifik durch El Niño

Das derzeit herrschende Klimaphänomen El Niño hat die Wassertemperaturen im Pazifik noch vor seinem erwarteten Höhepunkt im Dezember auf Rekordniveau aufgeheizt: In einer Referenz-Messregion im Pazifik namens Niño 3.4 erreichte die Temperatur des Oberflächenwassers im September ein "Allzeithoch" von 29,7 Grad Celsius, wie der EU-Klimadienst Copernicus am Montag mitteilte. Auch weltweit waren die Meere so warm wie nie zu vor.

Textgröße ändern: