Deutsche Tageszeitung - Statistisches Bundesamt veröffentlicht Zahlen zum BIP für Corona-Jahr 2020

Statistisches Bundesamt veröffentlicht Zahlen zum BIP für Corona-Jahr 2020


Statistisches Bundesamt veröffentlicht Zahlen zum BIP für Corona-Jahr 2020
Statistisches Bundesamt veröffentlicht Zahlen zum BIP für Corona-Jahr 2020 / Foto: ©

Das Statistische Bundesamt in Wiesbaden veröffentlicht am Donnerstag (10.00 Uhr) Zahlen zum Bruttoinlandsprodukt (BIP) für das Jahr 2020. Es handelt sich um vorläufige Jahresergebnisse zur Entwicklung der deutschen Wirtschaft. Bundeswirtschaftsminister Peter Altmaier (CDU) äußert sich um 12.30 Uhr in einer Online-Pressekonferenz zur aktuellen Wirtschaftslage und zum Ausblick auf 2021.

Textgröße ändern:

Im Jahr 2019 war das deutsche BIP um 0,6 Prozent gewachsen. Das Jahr 2020 stand jedoch im Zeichen der weltweiten Corona-Pandemie. Schon in den ersten drei Monaten brach das BIP gegenüber dem Vorquartal um 2,2 Prozent ein; im zweiten Quartal gab es mit einem Rückgang um 10,1 Prozent den heftigsten Absturz seit Beginn der BIP-Berechnungen 1970.

(O.Tatarinov--DTZ)

Empfohlen

USA billigen Verkauf von Tomahawk-Marschflugkörpern an Deutschland

Die US-Regierung hat dem Verkauf von weitreichenden Tomahawk-Marschflugkörpern an Deutschland zugestimmt. Die Bundesregierung habe am Rande des Nato-Gipfels mit den USA vereinbart, "dass amerikanische Tomahawk-Raketen von uns erworben und in Deutschland stationiert werden", sagte Bundeskanzler Friedrich Merz (CDU) am Donnerstag im Bundestag. Nach Angaben aus deutschen Regierungskreisen wollen die USA im August die Genehmigung offiziell erteilen. Dabei geht es demnach neben den Tomahawk-Raketen auch um bodengestützte Typhon-Startgeräte.

Betriebsrat und IG Metall machen mobil gegen drastische Sparpläne bei Volkswagen

Betriebsrat und Gewerkschaft bei Volkswagen machen mobil gegen "Brutalo-Pläne" des Vorstands: An allen VW-Standorten in Deutschland protestierten am Donnerstag Arbeitnehmervertreter gegen die mutmaßlich drastischen Sparpläne des Autobauers. Am Nachmittag kam der Aufsichtsrat zusammen, um über die Pläne zu beraten. Offenbar will VW bis zu 100.000 Stellen streichen und bis 2034 vier Werke in Deutschland schließen. Der Betriebsrat forderte "endlich Klarheit".

Bundestags-Gutachten sieht hohe Kostenrisiken für Verbraucher durch Grüngasquote

Der Wissenschaftliche Dienst des Bundestages sieht hohe Kostenrisiken für Verbraucher durch die Grüngasquote im neuen Heizungsgesetz. Die Verfügbarkeit grüner Gase und Öle sei und bleibe voraussichtlich begrenzt, zugleich sei der Bedarf auch in anderen Bereichen groß, heißt es in einem Gutachten, das die Grünen-Fraktion in Auftrag gegeben hatte und das AFP am Donnerstag vorlag. "Aufgrund der begrenzten Verfügbarkeit und der Nutzungskonkurrenzen sind die Preise hoch."

VW-Betriebsrat fordert vom Vorstand "ganzheitlichen Zukunftsplan"

Vor der Aufsichtsratssitzung des Volkswagenkonzerns in Wolfsburg zu den Sparplänen des Autobauers hat die Gesamtbetriebsratsvorsitzende Daniela Cavallo einen "ganzheitlichen Zukunftsplan" statt Stellenabbau und Werksschließungen gefordert. Der Vorstand müsse einen "umfassenden ganzheitlichen Plan", entwickeln, der auch Themen wie Technologieführerschaft und Produkte für unterschiedliche Märkte angehe, sagte Cavallo. Sie forderte außerdem Unterstützung durch die Politik, um den "starken europäischen Markt gegen den Wettbewerb zu schützen".

Textgröße ändern: