Deutsche Tageszeitung - Klöckner will unbürokratische Hilfen für Landwirte und Winzer in Hochwasser-Gebieten

Klöckner will unbürokratische Hilfen für Landwirte und Winzer in Hochwasser-Gebieten


Klöckner will unbürokratische Hilfen für Landwirte und Winzer in Hochwasser-Gebieten
Klöckner will unbürokratische Hilfen für Landwirte und Winzer in Hochwasser-Gebieten / Foto: ©

Von der Unwetterkatastrophe sind auch zahlreiche landwirtschaftliche Höfe und Felder betroffen. "Ernten, Maschinen, Scheunen, Keller sind überflutet, Winzerinnen und Winzer können nicht in ihre Weinberge", erklärte am Freitag Bundeslandwirtschaftsministerin Julia Klöckner (CDU). Aufgrund der Nässe herrsche etwa ein enormer Pilzerregerdruck in den Weinbergen, komplette Ernteverluste drohten.

Textgröße ändern:

"Hier bedarf es jetzt unkonventioneller Hilfen und unbürokratischer Organisation, zum Beispiel die schnelle Genehmigung des Einsatzes von Hubschraubern, um den Pilzbefall in den Griff zu bekommen", erklärte Klöckner. Den einzelnen Weingütern sei die Schädlingsbekämpfung selbst gar nicht mehr möglich. "Straßen sind weitgehend unbefahrbar. Hier geht es um Stunden." Auch für die Anliegen der Landwirtschaft setze sie sich ein, fügte Klöckner hinzu, denn deren Arbeit sei die Grundlage für die regionale Versorgung der Bevölkerung.

Die Ministerin kündigte ihren Besuch bei Betroffenen in der Eifel am Samstag an. Sie ist seit 2010 Vorsitzende der CDU in Rheinland-Pfalz.

(P.Vasilyevsky--DTZ)

Empfohlen

Bas sieht Aus für "Rente mit 63" kritisch - und bekennt sich zu Reform

In der Debatte um die Reform der Alterssicherungssysteme hat sich Bundessozialministerin Bärbel Bas (SPD) erneut kritisch zu einer Abschaffung der so genannten "Rente mit 63" geäußert. In der Bundestagsdebatte über ihren Etat sagte Bas am Freitag, sie wolle den Menschen, "die gerade Angst haben", dass die Rente für besonders langjährig Beschäftigte abgeschafft wird, sagen: "Es wird einen Vertrauensschutz geben, darauf können sich alle verlassen."

Zahl der Übernachtungen in Deutschland auch im Juli gestiegen

Der Sommermonat Juli war für Deutschlands Tourismusbranche ein erfreulicher Monat: Die Zahl der Übernachtungen stieg im Vorjahresvergleich um 3,2 Prozent, wie das Statistische Bundesamt in Wiesbaden am Freitag mitteilte. Sowohl aus dem Inland als auch aus dem Ausland kamen mehr Gäste. Im ersten Halbjahr hatten die Hotels, Pensionen und Campingplätze bereits einen neuen Rekord verbucht.

Zahl der Firmenpleiten steigt im ersten Halbjahr auf höchsten Stand seit 13 Jahren

Die Zahl der Firmenpleiten ist im ersten Halbjahr um 6,7 Prozent im Vorjahresvergleich gestiegen - auf den höchsten Wert seit 13 Jahren. Insgesamt registrierten die Amtsgerichte von Januar bis Juni 12.812 Unternehmensinsolvenzen, wie das Statistische Bundesamt in Wiesbaden am Freitag mitteilte. Eine höhere Zahl gab es zuletzt im ersten Halbjahr 2013.

"Süddeutsche": Gaskrise 2022 kostete den Bund 50,4 Milliarden Euro

Die Unterstützung der Verbraucherinnen und Verbraucher in der Gaskrise nach Beginn des Ukraine-Kriegs 2022 kostete den Bund laut einem Bericht der "Süddeutschen" mehr als 50 Milliarden Euro. Insgesamt 50,4 Milliarden Euro habe der Bund aufgewandt, Bürger in der Energiekrise zu entlasten und Märkte zu stabilisieren, zitierte die Zeitung am Freitag aus einer Antwort des Bundesfinanzministeriums auf eine Anfrage der Grünen-Bundestagsfraktion.

Textgröße ändern: