Deutsche Tageszeitung - Reiseveranstalter TUI macht weiter Verlust

Reiseveranstalter TUI macht weiter Verlust


Reiseveranstalter TUI macht weiter Verlust
Reiseveranstalter TUI macht weiter Verlust / Foto: ©

Der weltweit größte Touristikkonzern TUI macht wegen der Coronapandemie weiterhin Verlust. Von April bis Juni stand unter dem Strich ein Minus von 935 Millionen Euro, wie der Konzern am Donnerstag mitteilte. Konzernchef Fritz Joussen zeigte sich angesichts einer hohen Nachfrage nach Urlaubsreisen aber zuversichtlich.

Textgröße ändern:

"Die Kundennachfrage und Buchungsdynamik sind ungebrochen hoch, sobald staatliche Reise-Einschränkungen zurückgenommen werden", erklärte Joussen. "Mit eineinhalb Millionen zusätzlichen Buchungen seit Mai und insgesamt mehr als vier Millionen Buchungen für das Sommergeschäft sind die Zahlen erfreulich." Insbesondere in Deutschland und in den kontinentaleuropäischen Märkten zeigten die aktuellen Buchungszahlen einen hohen Nachholbedarf. "Das Geschäft kommt zurück."

Auch die "Transformation der TUI" zeige deutliche Wirkung, erklärte Joussen weiter. Der Konzern hatte im Frühjahr 2020 angekündigt, insgesamt 8000 Stellen weltweit zu streichen. Außerdem will TUI 20 Prozent seiner Flugzeugflotte verkaufen. Der Konzern erhielt in der Coronakrise staatliche Finanzhilfen in Höhe von 4,3 Milliarden Euro.

(A.Stefanowych--DTZ)

Empfohlen

ADAC: Jeder vierte Deutsche fährt in den Camping-Urlaub

Die Zahl der deutschen Camping-Urlauber hat in den vergangenen Jahren zugenommen. Jeder Vierte ab 16 Jahren verreist mittlerweile gerne mit Zelt, Wohnwagen oder übernachtet im Mobilheim, wie aus einer Marktforschungsumfrage hervorgeht, die der ADAC am Donnerstag in München vorstellte. Das entspreche rund 17 Millionen Menschen. Im Vergleich zum Jahr 2023 sei der Anteil um vier Prozentpunkte gestiegen.

US-Chiphersteller Nvidia verdoppelt Quartalsumsatz

Der US-Chipriese Nvidia profitiert weiter vom Boom bei Künstlicher Intelligenz (KI): Im zweiten Quartal übertraf der Konzern mit einer Verdopplung seiner Umsätze die Markterwartungen und rechnet auch künftig mit einer anhaltend hohen Nachfrage nach Hardware für KI-Rechenzentren. Das US-Technologieportal "The Information" berichtete am Mittwoch zudem, dass Nvidia eine milliardenschwere Übernahme ins Auge fasst und die Programmierplattform Hugging Face kaufen will.

Apobank erzielt im ersten Halbjahr 2026 Überschuss von 52,5 Millionen Euro

Die Deutsche Apotheker- und Ärztebank (Apobank) hat im ersten Halbjahr 2026 einen Jahresüberschuss von 52,5 Millionen Euro erzielt. Neben dem positiven Ergebnis stiegen die Bilanzsumme auf 53,8 Milliarden Euro sowie die Anzahl der Kunden um rund 3.000 auf knapp 516.800 an. Die Bank verweist auf eine gestiegene Nachfrage nach Finanzierungen für Praxis- und Apothekengründungen.

Frei erwartet "Gleichschritt" von Union und SPD bei Fraktionsklausur

Unionsfraktionschef Thorsten Frei (CDU) erwartet von der Klausurtagung der Koalitionsfraktionen ein Signal der Geschlossenheit angesichts der anstehenden Reformvorhaben. Er sei "zuversichtlich", dass Union und SPD bei der Klausur in Münster zu einem "Gleichschritt" finden, um die "enormen Reformvorhaben" umzusetzen, sagte Frei am Donnerstag dem Sender Phönix. Dies gelte auch für die umstrittene Rentenreform: Hier appellierte Frei an die Kompromissbereitschaft der Fraktionen.

Textgröße ändern: