Deutsche Tageszeitung - General Motors ruft über 70.000 E-Autos vom Modell Chevrolet Bolt zurück

General Motors ruft über 70.000 E-Autos vom Modell Chevrolet Bolt zurück


General Motors ruft über 70.000 E-Autos vom Modell Chevrolet Bolt zurück
General Motors ruft über 70.000 E-Autos vom Modell Chevrolet Bolt zurück / Foto: ©

Der US-Fahrzeughersteller General Motors ruft über 70.000 weitere Elektro-Autos des Modells Chevrolet Bolt wegen Brandgefahr zurück. Der Rückruf bezieht sich auf zwei Produktionsfehler an den Elektrobatterien, wie das Unternehmen am Freitag mitteilte. Die Zusatzkosten werden auf eine Milliarde Dollar geschätzt.

Textgröße ändern:

Diese kommen zu den 812 Millionen Dollar Kosten hinzu, die bereits durch eine erster Rückrufaktion vom Juli erwartet werden. Von dem ersten Rückruf waren 69.000 Autos weltweit der Baujahre 2017-2019 betroffen, davon 51.000 in den USA. Hintergrund waren zwei Autobrände in Zusammenhang mit dem Defekt. Nun sollen Modelle der Baujahre 2020-2022 sowie aus dem Jahr 2019 zurückgerufen werden, die bisher noch nicht von dem ersten Rückruf betroffen waren. Dies betrifft 73.000 Autos in den USA und Kanada.

Im November des vergangenen Jahres hatte GM schon einmal eine Rückrufaktion für den Chevrolet Bolt gestartet. Hintergrund war auch damals ein Brandrisiko.

Der US-Autobauer strebt eine Führungsrolle in der E-Mobilität an. Im Juni hatte der Konzern seinen Investitionsplan für die Zeit bis 2025 um 30 Prozent auf 35 Milliarden US-Dollar (29,76 Milliarden Euro) aufgestockt. Damit soll vor allem die Entwicklung von E-Fahrzeugen und Technologien rund um das autonome Fahren vorangetrieben werden.

(M.Dorokhin--DTZ)

Empfohlen

Einnahmen aus Erbschaft- und Schenkungsteuer auf neuen Höchstwert gestiegen

Der Fiskus hat im vergangenen Jahr von höheren Einnahmen aus der Erbschaft- und Schenkungsteuer profitiert. Die Finanzverwaltungen setzten 2025 Erbschaft- und Schenkungsteuern von 21,4 Milliarden Euro fest - ein neuer Höchstwert, wie das Statistische Bundesamt am Mittwoch in Wiesbaden mitteilte. Zurückzuführen ist der deutliche Anstieg von 60,8 Prozent gegenüber dem Vorjahr demnach darauf, dass sich die festgesetzte Steuer bei großen Vermögensübertragungen von mindestens 20 Millionen Euro mehr als verdoppelte (plus 146,8 Prozent).

Ifo: Exporterwartungen deutscher Unternehmen stark gestiegen

Die Stimmung in der deutschen Exportwirtschaft hat sich laut Umfrage des Ifo-Instituts deutlich verbessert. Die Erwartungen der Unternehmen stiegen im August auf 9,6 Punkte - im Juli lagen sie noch bei minus 2,8 Punkten, wie das Ifo am Mittwoch mitteilte. Der August-Wert sei der höchste seit Februar 2022, der Anstieg der stärkste seit Juni 2020.

Polizei in Australien sucht Austernbdiebe - Muscheln im Wert von mehr als 200.00 Euro gestohlen

Die Polizei in Australien ist auf der Jagd nach Austerndieben: Unbekannte hätten mehr als 400.000 der als Delikatesse geltenden Muscheln mit einem Gesamtwert von 350.000 australischen Dollar (gut 214.000 Euro) entwendet, gab die Polizei des südostaustralischen Bundesstaates New South Wales am Mittwoch bekannt. Mehr als 300 Säcke seien auf einer Austernfarm nahe Taree nördlich von Sydney gestohlen worden.

Handelsstreit zwischen USA und Kanada geht mit Gegenzöllen aus Ottawa in neue Runde

Weitere Runde im Handelsstreit zwischen den USA und Kanada: Ottawa hat am Dienstag auf die jüngst von Washington verhängten Zölle mit Gegenzöllen in Höhe von 15 bis 50 Prozent reagiert. Die ab dem 8. September geltenden Zölle entsprächen dem Niveau der US-Aufschläge, erklärten kanadische Regierungsvertreter. Die deutsche Automobilindustrie äußerte sich besorgt wegen möglicher Auswirkungen des Zollstreits auf deutsche Unternehmen.

Textgröße ändern: