Deutsche Tageszeitung - Hamburger S-Bahn kauft 64 Züge von französischem Alstom-Konzern

Hamburger S-Bahn kauft 64 Züge von französischem Alstom-Konzern


Hamburger S-Bahn kauft 64 Züge von französischem Alstom-Konzern
Hamburger S-Bahn kauft 64 Züge von französischem Alstom-Konzern / Foto: ©

Die S-Bahn der Stadt Hamburg hat bei dem französischen Konzern Alstom eine Bestellung über 64 S-Bahn-Züge aufgegeben. Der Auftragswert beläuft sich auf rund 500 Millionen Euro, wie Alstom und die S-Bahn Hamburg in einer gemeinsamen Mitteilung am Mittwoch erklärten. Bei den Zügen handelt es sich um Modelle der Baureihe 490, von denen bereits 82 im Hamburger S-Bahn-Netz im Einsatz sind.

Textgröße ändern:

Die Bestellung sei "eine gute Nachricht für unsere Fahrgäste", erklärte der Geschäftsführer der S-Bahn Hamburg, Kay Uwe Arnecke. "Wir gehen den nächsten großen Schritt beim Ausbau des S-Bahn-Angebots in Hamburg". Bereits ab Werk seien die Züge für den automatisierten Betrieb ausgestattet. "Damit unterstreicht Hamburg die Vorreiterrolle bei der Digitalen Schiene", erklärte Arnecke weiter.

So seien die S-Bahnen mit dem Europäischen Zugsicherungssystem ETCS (European Train Control System) und dem automatisierten Zugbetrieb ATO (Automatic Train Operation) ausgerüstet. Diese Technologien ermöglichten dichtere Takte und somit mehr Kapazität für Fahrgäste. Die Auslieferungen der Züge sind für 2025 und 2026 geplant.

(N.Loginovsky--DTZ)

Empfohlen

Trumps Zölle und Kanadas Gegenzölle: Handelsstreit zwischen USA und Kanada eskaliert

Nach dem Scheitern tagelanger Verhandlungen eskaliert der Zollstreit zwischen den wirtschaftlich eng verflochtenen Nachbarn USA und Kanada: Nachdem in der Nacht zum Samstag neue US-Zölle auf kanadische Produkte in Kraft getreten waren, warf Kanadas Premierminister Mark Carney US-Präsident Donald Trump vor, einen Handelskrieg losgetreten zu haben. Carney kündigte Vergeltungszölle an, worauf Trump am Sonntag erbost reagierte. US-Verkehrsminister Sean Duffy bezeichnete das Verhalten der kanadischen Seite als "töricht".

Merz verteidigt Kurs vor Kabinettsklausur: "Wir lassen uns nicht beirren"

Bundeskanzler Friedrich Merz (CDU) hat nach seiner Rückkehr aus dem Urlaub Kritik an der Regierung zurückgewiesen und eine schnelle Umsetzung von Reformen und umfassende Entlastungen der Wirtschaft angekündigt. "Die Bundesregierung lässt sich nicht von ihrem Kurs abbringen, wir wissen, was richtig und gut ist für das Land. Da lassen wir uns nicht beirren", sagte er der "Bild am Sonntag". Es seien "historische Beschlüsse" gefasst worden, die schnellstmöglich umgesetzt werden müssten.

Konzernchef Blume nennt Lage bei VW "mehr als kritisch"

Bei Volkswagen soll sich der Vorstand kommende Woche auf mehreren Betriebsversammlungen zu seinen Sparplänen äußern - Konzernchef Oliver Blume nannte die Lage bei Europas größtem Autohersteller vorab "mehr als kritisch". Der Konzern sei "überdimensioniert", sagte Blume in einem internen Interview. Eine konkrete Entscheidung zu Werksschließungen sei aber noch nicht getroffen. Ein Abbau von rund 50.000 Stellen weltweit bis 2030 sei "keine fixe Zielgröße".

Trumps Zölle, Kanadas Gegenzölle: Handelsstreit zwischen USA und Kanada eskaliert

Eskalation im Zollstreit zwischen den wirtschaftlich eng verflochtenen Nachbarn USA und Kanada: Nach dem Scheitern tagelanger Verhandlungen traten am Samstag neue US-Zölle auf kanadische Produkte in Kraft. Kanadas Premierminister Mark Carney warf US-Präsident Donald Trump vor, einen Handelskrieg losgetreten zu haben und kündigte Vergeltungszölle an, worauf Trump am Sonntag erbost reagierte.

Textgröße ändern: