Deutsche Tageszeitung - Konzerne führen Extra-Kantinenbereiche für Geimpfte und Genesene ein

Konzerne führen Extra-Kantinenbereiche für Geimpfte und Genesene ein


Konzerne führen Extra-Kantinenbereiche für Geimpfte und Genesene ein
Konzerne führen Extra-Kantinenbereiche für Geimpfte und Genesene ein / Foto: ©

Geimpfte und vom Coronavirus Genesene sollen bei großen Konzernen in Nordrhein-Westfalen künftig eigene Kantinenbereiche oder Cafeterias bekommen. Wie die "Rheinische Post" am Montag berichtete, setzen Bayer, Eon und Alltours auf solche Sonderbereiche. Dort sollen demnach Beschäftigte ohne Einschränkungen zusammensitzen können, während diejenigen, die sich nicht impfen lassen oder keine Auskunft über ihren Impfstatus geben, weiterhin Abstandsregeln, Masken oder Trennwände akzeptieren müssen.

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Wie die "Rheinische Post" nach einer Umfrage bei zwölf der größten Unternehmen im bevölkerungsreichsten Bundesland zu ihrer Anti-Corona-Strategie weiter berichtete, prüft auch der Versicherungskonzern Ergo eine vergleichbare Regelung. Bayer sprach demnach von mehreren aktuell startenden Pilotprojekten für Kantinenbereiche nur für Geimpfte und Genesene. Es sei aber ebenso wie bei den drei anderen Firmen auch betont worden, dass Nicht-Geimpfte weiterhin einen Zugang zu Kantinen haben, schrieb die Zeitung. Bayer erklärte demnach, alles werde "in enger Zusammenarbeit" mit den Betriebsräten geplant.

Der Chemiekonzern gab demnach auch an, die Beschäftigten würden sich auf eigene Faust zu Arbeitsgruppen ohne Ungeimpfte zusammentun. "Selbstorganisierte Gruppen" - zum Beispiel in Großraumbüros, Laboren oder Teilbereichen der Produktion - könnten unter freiwilliger Anwendung der 2G-Regel "ohne Abstand und Maske zusammenarbeiten oder Arbeitsmeetings in Präsenz-Meetings durchführen".

Alle befragten Firmen, darunter auch Deutsche Post, Deutsche Telekom, Henkel, LEG Wohnen, L’Oreal Deutschland, RWE, ThyssenKrupp und Vodafone, gaben laut "Rheinischer Post" an, sie würden die Home-Office-Quote hoch halten.

(L.Møller--DTZ)

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