Deutsche Tageszeitung - Tchibo vermittelt Öko-Strom von Privatpersonen für Privatpersonen

Tchibo vermittelt Öko-Strom von Privatpersonen für Privatpersonen


Tchibo vermittelt Öko-Strom von Privatpersonen für Privatpersonen
Tchibo vermittelt Öko-Strom von Privatpersonen für Privatpersonen / Foto: ©

Tchibo vermittelt ab sofort Ökostrom von Privatpersonen an Privatpersonen. Die Kundinnen und Kunden können wählen, wie ihr Strom erzeugt wird, und suchen sich den Produzenten oder die Produzentin persönlich aus, wie das Hamburger Handelshaus am Dienstag mitteilte. Auf Wunsch können sie die Anlagen auch besuchen. Tchibo kooperiert mit der Plattform Enyway.

Textgröße ändern:

Der Öko-Strom stamme "von überzeugten Energiewendepionieren, die alle sorgfältig ausgewählt und geprüft werden", teilte Tchibo weiter mit. Bundesweit stünden 31 zur Wahl. Sie könnten überschüssigen Ökostrom mit anderen teilen, die Energiewende mit vorantreiben und Geld verdienen.

Für Kunden sei ein Ausfall der Stromversorgung durch einen Wechsel ausgeschlossen, da sie gesetzlich gesichert sei, erklärte Tchibo. Das Handelshaus bietet die Ökostromvermittlung drei Monate lang an. Kundinnen und Kunden von Tchibo bekommen einen Wechselbonus, die Grundgebühr wird reduziert und eine Enyway-Monatsgebühr entfällt.

Enyway-Firmengründer Heiko von Tschischwitz erklärte: "Wir wollen mit unserem Angebot zur Klimawende beitragen und gleichzeitig Menschen motivieren, in die grüne Stromproduktion mit einzusteigen." Robert Pauly von Tchibo sagte, Nachhaltigkeit sei "seit vielen Jahren eines der strategischen Kernthemen von Tchibo". Viele Verbraucherinnen und Verbraucher wollten mit ihrem Verhalten aktiv zum Umweltschutz beitragen. Das Ökostrom-Angebot von Enyway unterstütze sie dabei.

(Y.Ignatiev--DTZ)

Empfohlen

Tausende demonstrieren nach Zwangsräumung von 87-Jähriger in Madrid

Wenige Tage nach der Zwangsräumung einer 87-Jährigen in Madrid haben tausende Menschen in der spanischen Hauptstadt für bezahlbaren Wohnraum und mehr Mieterschutz demonstriert. Bilder davon, wie Maricarmen Abascal am Mittwoch auf einer Trage aus ihrer Wohnung geholt wurde, haben die Debatte um bezahlbaren Wohnraum in Spanien neu entfacht. "Du könntest die nächste Maricarmen sein" und "Keine einzige Maricarmen mehr", hieß es auf Bannern bei der Demonstration am Samstag.

Französischer Atomreaktor Flamanville für Arbeiten ein Jahr vom Netz

Zum Austausch eines defekten Reaktordeckels hat der Stromkonzern EDF den Druckwasser-Atomreaktor im französischen Flamanville am Samstag für knapp ein Jahr vom Netz genommen. Es ist zugleich der Beginn einer größeren Routinekontrolle des Ende 2024 in Betrieb genommenen Reaktors, wie EDF mitteilte.

KI: China "respektiert" Trumps Wortwahl "Superintelligenz"

Die chinesische Regierung "respektiert" nach eigenen Angaben die Wortwahl von US-Präsident Donald Trump, der statt "Künstlicher Intelligenz" künftig den Ausdruck "Superintelligenz" verwenden will. Peking messe der Übernahme des Begriffs durch Trump "Bedeutung bei", erklärte das chinesische Außenministerium am Samstag. Alle Parteien sollten im KI-Bereich den "Austausch verstärken" und "nach einem Konsens suchen".

Verkehrsminister Bilger unzufrieden mit Sanierungstempo der Bahn

Bundesverkehrsminister Steffen Bilger (CDU) ist unzufrieden mit dem Sanierungstempo der Bahn. "Mit der bisherigen Umsetzung der Korridorsanierungen – dem Modernisieren von Gleisen, Weichen, Bahn- und Sicherheitstechnik – bin ich überhaupt nicht zufrieden", sagte Bilger dem "Spiegel". "Man kann niemandem erklären, warum Pendlerstrecken so lange gesperrt werden und die Situation danach noch immer nicht besser ist."

Textgröße ändern: