Deutsche Tageszeitung - Tchibo vermittelt Öko-Strom von Privatpersonen für Privatpersonen

Tchibo vermittelt Öko-Strom von Privatpersonen für Privatpersonen


Tchibo vermittelt Öko-Strom von Privatpersonen für Privatpersonen
Tchibo vermittelt Öko-Strom von Privatpersonen für Privatpersonen / Foto: ©

Tchibo vermittelt ab sofort Ökostrom von Privatpersonen an Privatpersonen. Die Kundinnen und Kunden können wählen, wie ihr Strom erzeugt wird, und suchen sich den Produzenten oder die Produzentin persönlich aus, wie das Hamburger Handelshaus am Dienstag mitteilte. Auf Wunsch können sie die Anlagen auch besuchen. Tchibo kooperiert mit der Plattform Enyway.

Textgröße ändern:

Der Öko-Strom stamme "von überzeugten Energiewendepionieren, die alle sorgfältig ausgewählt und geprüft werden", teilte Tchibo weiter mit. Bundesweit stünden 31 zur Wahl. Sie könnten überschüssigen Ökostrom mit anderen teilen, die Energiewende mit vorantreiben und Geld verdienen.

Für Kunden sei ein Ausfall der Stromversorgung durch einen Wechsel ausgeschlossen, da sie gesetzlich gesichert sei, erklärte Tchibo. Das Handelshaus bietet die Ökostromvermittlung drei Monate lang an. Kundinnen und Kunden von Tchibo bekommen einen Wechselbonus, die Grundgebühr wird reduziert und eine Enyway-Monatsgebühr entfällt.

Enyway-Firmengründer Heiko von Tschischwitz erklärte: "Wir wollen mit unserem Angebot zur Klimawende beitragen und gleichzeitig Menschen motivieren, in die grüne Stromproduktion mit einzusteigen." Robert Pauly von Tchibo sagte, Nachhaltigkeit sei "seit vielen Jahren eines der strategischen Kernthemen von Tchibo". Viele Verbraucherinnen und Verbraucher wollten mit ihrem Verhalten aktiv zum Umweltschutz beitragen. Das Ökostrom-Angebot von Enyway unterstütze sie dabei.

(Y.Ignatiev--DTZ)

Empfohlen

Luxushotel Adlon in Berlin soll verkauft werden

Das Luxushotel Adlon in Berlin soll für mindestens 280 Millionen Euro verkauft werden. Das Hotel gehört dem von der Jagdfeld-Gruppe gemanagten Fundus-Fonds 31, dessen Anlegerinnen und Anleger derzeit zu einer Abstimmung über den Verkauf aufgerufen seien, berichtete die "Immobilien Zeitung". Die Gruppe bestätigte dies am Dienstag der AFP und erklärte, das "Gros der mehr als 4000 Eigentümer, überwiegend Privatanleger", sei "in einem Lebensalter, in dem sie sich von ihren Anteilen trennen wollen".

Urteil gegen Apple: Ersatzgerät im Rahmen der Gewährleistung muss fabrikneu sein

Wer ein neues Smartphone oder Tablet kauft und kurz darauf einen Mangel feststellt, darf bei einer Neulieferung ein fabrikneues Gerät erwarten. Das entschied das Landgericht München I laut Angaben der Verbraucherzentrale Bayern vom Dienstag gegen den US-Technologiekonzern Apple. Das Urteil ist noch nicht rechtskräftig. (Az. 29 U 4451/23e).

Streit um Aus für "Rente mit 63": Frei sieht keinen Verhandlungsspielraum

Im Streit um die "Rente mit 63" hat Unionsfraktionschef Thorsten Frei Forderungen nach Änderungen an den Reformplänen zurückgewiesen. Bei der geplanten Abschaffung der abschlagsfreien Rente für besonders langjährig Versicherte sehe er keinen Verhandlungsspielraum, sagte er dem Fernsehsender Welt. Sonst könne die gesamte Rentenreform scheitern. Sachsen-Anhalts Ministerpräsident Sven Schulze (CDU) betonte am Dienstag, dass es bei den Änderungsforderungen aus Ostdeutschland nicht darum gehe, "die Rentenreform insgesamt infrage zu stellen".

Schwacher Yen hilft: Toyota hebt Gewinnprognose an

Auch dank des schwachen Yen hat der japanische Autobauer Toyota seinen Gewinn im Quartal von April bis Juni kräftig gesteigert und die Gewinnprognose für das Gesamtjahr angehoben. Der größte Autobauer der Welt machte einen Quartalsgewinn von 1,48 Billionen Yen (8,16 Milliarden Euro) - ein Sprung um 76 Prozent im Vergleich zum Vorjahresquartal. Der Umsatz stieg um 10,4 Prozent auf umgerechnet 74,5 Milliarden Euro.

Textgröße ändern: