Deutsche Tageszeitung - Trinkwasser am Flughafen BER mit Keimen verunreinigt

Trinkwasser am Flughafen BER mit Keimen verunreinigt


Trinkwasser am Flughafen BER mit Keimen verunreinigt
Trinkwasser am Flughafen BER mit Keimen verunreinigt / Foto: ©

Das Trinkwasser am Hauptstadtflughafen BER ist mit Keimen verunreinigt. Bei einer Routinebeprobung in Terminal 1 wurden Coliforme Bakterien im Trinkwasser gefunden, wie ein Sprecher der Betreibergesellschaft des Flughafens am Dienstag mitteilte. Die Keime können Magen-Darm-Erkrankungen mit Durchfall oder Erbrechen auslösen.

Textgröße ändern:

Die Ursache für die Verunreinigung sei unklar, sagte der Sprecher. Alle Leitungen würden nun gespült. Dies werde mehrere Tage dauern, das Wasser könne deshalb in allen Sänitäreinrichtungen bis auf Weiteres nicht als Trinkwasser genutzt werden. Betroffen seien neben Terminal 1 auch das Gebäude der Bundespolizei und die ILA-Messehallen. Gesundheitsamt und Trinkwasseranbieter seien informiert.

(Y.Ignatiev--DTZ)

Empfohlen

Tausende demonstrieren nach Zwangsräumung von 87-Jähriger in Madrid

Wenige Tage nach der Zwangsräumung einer 87-Jährigen in Madrid haben tausende Menschen in der spanischen Hauptstadt für bezahlbaren Wohnraum und mehr Mieterschutz demonstriert. Bilder davon, wie Maricarmen Abascal am Mittwoch auf einer Trage aus ihrer Wohnung geholt wurde, haben die Debatte um bezahlbaren Wohnraum in Spanien neu entfacht. "Du könntest die nächste Maricarmen sein" und "Keine einzige Maricarmen mehr", hieß es auf Bannern bei der Demonstration am Samstag.

Französischer Atomreaktor Flamanville für Arbeiten ein Jahr vom Netz

Zum Austausch eines defekten Reaktordeckels hat der Stromkonzern EDF den Druckwasser-Atomreaktor im französischen Flamanville am Samstag für knapp ein Jahr vom Netz genommen. Es ist zugleich der Beginn einer größeren Routinekontrolle des Ende 2024 in Betrieb genommenen Reaktors, wie EDF mitteilte.

KI: China "respektiert" Trumps Wortwahl "Superintelligenz"

Die chinesische Regierung "respektiert" nach eigenen Angaben die Wortwahl von US-Präsident Donald Trump, der statt "Künstlicher Intelligenz" künftig den Ausdruck "Superintelligenz" verwenden will. Peking messe der Übernahme des Begriffs durch Trump "Bedeutung bei", erklärte das chinesische Außenministerium am Samstag. Alle Parteien sollten im KI-Bereich den "Austausch verstärken" und "nach einem Konsens suchen".

Verkehrsminister Bilger unzufrieden mit Sanierungstempo der Bahn

Bundesverkehrsminister Steffen Bilger (CDU) ist unzufrieden mit dem Sanierungstempo der Bahn. "Mit der bisherigen Umsetzung der Korridorsanierungen – dem Modernisieren von Gleisen, Weichen, Bahn- und Sicherheitstechnik – bin ich überhaupt nicht zufrieden", sagte Bilger dem "Spiegel". "Man kann niemandem erklären, warum Pendlerstrecken so lange gesperrt werden und die Situation danach noch immer nicht besser ist."

Textgröße ändern: