Deutsche Tageszeitung - Benzinpreis erreicht höchsten Stand des Jahres

Benzinpreis erreicht höchsten Stand des Jahres


Benzinpreis erreicht höchsten Stand des Jahres
Benzinpreis erreicht höchsten Stand des Jahres / Foto: ©

Der Benzinpreis hat in der laufenden Woche den vorerst höchsten Stand des Jahres erreicht. Wie der ADAC am Mittwoch mitteilte, wurden an der Zapfsäule für einen Liter E10 im Bundesdurchschnitt 1,68 Euro fällig. Im Vergleich zur Vorwoche entspricht dies einem Preiszuwachs von 0,5 Cent. Der Preis für Diesel stieg im gleichen Zeitraum etwas moderater um 0,1 Cent und erreichte im Schnitt 1,565 Euro pro Liter.

Textgröße ändern:

Der Benzinpreis nähert sich somit weiter seinem Allzeithoch an: Laut ADAC war dieses am 13. September 2012 mit 1,709 Euro erreicht worden. Der Dieselpreis stieg im Oktober bereits so hoch wie nie. Im Schnitt kostete ein Liter Diesel im Oktober 1,533 Euro, das waren 0,9 Cent mehr als im bisherigen Rekordmonat September 2012. Grund für den hohen Dieselpreis ist demnach auch die steigende Nachfrage nach Heizöl im Winter.

Für die Entwicklung der Kraftstoffpreise sind der Rohölpreis und der Wechselkurs von Dollar und Euro ausschlaggebend. Der Preis für ein Barrel (159 Liter) der Sorte Brent sank im Vergleich zur Vorwoche um über einen Dollar auf rund 84 Dollar. Ein Euro entspricht zur Zeit rund 1,16 US-Dollar.

Der ADAC rät Autofahrerinnen und Autofahrern, zwischen 18 und 19 Uhr sowie zwischen 20 und 22 Uhr zu tanken. Dann seien Benzin und Diesel in der Regel am günstigsten.

(W.Budayev--DTZ)

Empfohlen

Fast drei Viertel der Renten waren 2025 einkommenssteuerpflichtig

Für fast drei Viertel der Rentenleistungen im vergangenen Jahr musste Einkommenssteuer gezahlt werden. 72 Prozent der gesetzlichen, privaten oder betrieblichen Renten waren 2025 steuerpflichtig, das betraf Leistungen in Höhe von insgesamt 304 Milliarden Euro, wie das Statistische Bundesamt in Wiesbaden am Dienstag mitteilte. Seit 2015 stieg der durchschnittliche Besteuerungsanteil damit um 16,4 Prozentpunkte.

Sinkender Bierkonsum: Zahl der Brauereien in Deutschland schrumpft

Die Zahl der Brauereien in Deutschland schrumpft. 2019 gab es noch 1552 Brauereien hierzulande, das war der höchste Stand der vergangenen drei Jahrzehnte - im vergangenen Jahr waren es noch 1415 Betriebe, wie das Statistische Bundesamt in Wiesbaden am Dienstag mitteilte. Der Rückgang lag damit bei fast neun Prozent. Dieser Trend dürfte auch auf den sinkenden Bierabsatz zurückzuführen sein, erklärten die Statistiker.

Verivox: Auch Neu-Internetkunden buchen weiterhin mehrheitlich DSL

Immer noch rund die Hälfte der Internetkundinnen und -kunden in Deutschland nutzt laut dem Vergleichsportal Verivox die veraltete DSL-Technik fürs Surfen über die Telefonleitung. Und auch Neukunden bleiben der Kupfertechnik treu: Mehr als die Hälfte aller Buchungen eines Internetanbieters über das Portal entfiel im Juli auf DSL, wie Verivox am Dienstag mitteilte. Für das Festhalten an DSL gebe es vor allem zwei Gründe: Vielen genüge die DSL-Technik noch, außerdem ist sie die mit Abstand am besten verfügbare Technik.

Ore Energy sammelt 43 Millionen US-Dollar ein, um erneuerbaren Grundlaststrom für das KI-Zeitalter zu erschließen

Ore Energy entwickelt eine vollständig in Europa gefertigte Batterie, um einen der größten Engpässe der Energiewende zu lösen: die MehrtagesspeicherungEuropa verschwendet bereits schätzungsweise 72 TWh erneuerbare Energie aufgrund von Netzengpässen, das entspricht dem jährlichen Strombedarf Österreichs, wobei die Verluste laut der Gemeinsamen Forschungsstelle (JRC) der Europäischen Kommission bis 2040 auf bis zu 410 TWh pro Jahr steigen könntenIhre Eisen-Luft-Batterien speichern Strom 100 Stunden lang zu 10-mal geringeren Kosten pro Einheit Energiekapazität als Lithium-Ionen, ohne kritische Rohstoffe wie Lithium oder Kobalt

Textgröße ändern: