Deutsche Tageszeitung - Europas Börsen brechen zum Handelsstart wegen neuer Coronavirus-Variante ein

Europas Börsen brechen zum Handelsstart wegen neuer Coronavirus-Variante ein


Europas Börsen brechen zum Handelsstart wegen neuer Coronavirus-Variante ein
Europas Börsen brechen zum Handelsstart wegen neuer Coronavirus-Variante ein / Foto: ©

Die europäischen Börsen sind angesichts der neuen Corona-Variante am Freitag zum Handelsstart eingebrochen: Der Dax an der Frankfurter Börse verlor nach Öffnung knapp 3,2 Prozent, an der Börse in Paris brach der Leitindex CAC 40 kurz nach der Öffnung um 4,4 Prozent ein und in London lag der Handelsplatz 3,3 Prozent im Minus. Zuvor hatten die asiatischen Börsen teils deutlich im Minus geschlossen.

Textgröße ändern:

Damit spiegelt sich an den Finanzplätzen die Sorge vor den Folgen der in Südafrika entdeckten Coronavirus-Variante B.1.1.529 wider. Mehrere Länder schränken nun den Flugverkehr mit dem Land ein, die EU-Kommission will den Mitgliedstaaten zudem die vorübergehende Einstellung des Reiseverkehrs mit den Ländern des südlichen Afrika vorschlagen.

Auch der Ölpreis reagierte empfindlich auf die neuen Entwicklungen in der Corona-Pandemie. Der Preis für die Sorte WTI (West Texas Intermediate) verlor 5,4 Prozent und fiel auf 73,89 Dollar (gut 65 Euro) pro Barrel. Ein Barrel der Nordseesorte Brent kostete am Freitagmorgen 78,22 Dollar, das war ein Einbruch von 4,9 Prozent. Ein Barrel Öl entspricht 159 Litern.

(N.Loginovsky--DTZ)

Empfohlen

Kfz-Haftpflicht: 7,4 Millionen Autofahrer werden in höhere Typklasse eingestuft

Die Versicherungsbranche hat für zahlreiche Automodelle neue Typklassen für die Kfz-Haftpflichtversicherung festgelegt, wovon mehr als zwölf Millionen Autofahrerinnen und Autofahrer betroffen sind. Rund 7,4 Millionen von ihnen werden in eine höhere Typklasse eingestuft und rund 5,1 Millionen in eine niedrigere, wie der Gesamtverband der Deutschen Versicherungswirtschaft (GDV) am Mittwoch mitteilte. Für die übrigen fast 30 Millionen Autofahrer ändere sich in der Einstufung nichts, erklärte GDV-Hauptgeschäftsführer Jörg Asmussen.

Ostbeauftragte fordert Finanzausgleich bei Einnahmen aus Erbschaftsteuer

Die Ostbeauftragte der Bundesregierung, Elisabeth Kaiser (SPD), hat angesichts der ungleichen Verteilung von Vermögen in Ost und West einen Finanzausgleich bei den Einnahmen aus der Erbschaftsteuer ins Spiel gebracht. Zunächst müssten große Vermögen und auch Erbschaften stärker besteuert werden, "damit wir letztendlich mehr Geld im System haben", sagte sie am Mittwoch im ZDF-"Morgenmagazin".

BUND kritisiert mögliche Preiserhöhung von Deutschlandticket als inakzeptabel

Die Umweltschutzorganisation BUND hat eine mögliche Preiserhöhung des Deutschlandtickets als inakzeptabel kritisiert. "Die Ankündigung einer erneuten Preiserhöhung kommt zur Unzeit", erklärte der Leiter Verkehrspolitik beim BUND, Jens Hilgenberg, am Mittwoch. "Es ist nicht zu akzeptieren, dass die Bundesregierung 2,5 Milliarden Euro Steuergeld für einen weiteren Tankrabatt freimacht, es aber nicht schafft, das Deutschlandticket zumindest preisstabil zu halten."

Sparkurs bei VW: Gespräch über 2024 vereinbarte Investitions- und Produktzusagen

Im Streit um den Sparkurs bei Volkswagen treffen sich am Mittwoch Vertreterinnen und Vertreter von IG Metall, Betriebsrat und Management zu einem sogenannten Überprüfungsgespräch. Der Konzernvorstand soll laut IG Metall "endlich Farbe bekennen" und beantworten, ob er zu seinen Ende 2024 vereinbarten Investitions- und Produktzusagen steht. Daran seien in den letzten Betriebsversammlungen "erhebliche Zweifel" aufgekommen.

Textgröße ändern: