Deutsche Tageszeitung - Umfrage: 69 Prozent der Verbraucher können sich flexible Stromtarife vorstellen

Umfrage: 69 Prozent der Verbraucher können sich flexible Stromtarife vorstellen


Umfrage: 69 Prozent der Verbraucher können sich flexible Stromtarife vorstellen
Umfrage: 69 Prozent der Verbraucher können sich flexible Stromtarife vorstellen / Foto: © AFP/Archiv

Mehr als zwei Drittel (69 Prozent) der Verbraucherinnen und Verbraucher in Deutschland können sich die Nutzung flexibler Stromtarife vorstellen. Das ergab eine Umfrage des Digitalverbands Bitkom, wie dieser am Mittwoch mitteilte. Solche Tarife, bei denen der Strom dann weniger kostet, wenn die Sonne scheint oder der Wind weht, seien bislang "noch eine Ausnahme", teilte Bitkom mit.

Textgröße ändern:

Die Umfrage unter 1002 Bundesbürgern zeige aber, dass "großes Interesse" daran bestehe. Derzeit zahlen die Haushalte in aller Regel einen Fixpreis, der auch dann gilt, wenn zu sonnen- und windreichen Zeiten regenerativer Strom in großen Mengen günstig verfügbar ist. Flexible Tarife sorgten indes für Transparenz und seien auch zum Stromsparen gut geeignet, erklärte Bitkom. So könnten Elektrogeräte gezielter genutzt und das Elektroauto zu günstigen Zeiten aufgeladen werden.

In der Umfrage gaben zudem 80 Prozent der Deutschen an, ihren persönlichen Umgang mit den Themen Strom und Energieverbrauch im Haushalt angesichts des Klimawandels bereits verändert zu haben, etwa durch bewusstes Stromsparen oder die Nutzung von Ökostrom. 62 Prozent haben demnach grundsätzlich Interesse an intelligenten Geräten, die sich einschalten, wenn der Strom gerade günstig ist.

(W.Uljanov--DTZ)

Empfohlen

EU-Handelskommissar Sefcovic trifft chinesischen Handelsminister Wang

EU-Handelskommissar Maros Sefcovic trifft am Donnerstagnachmittag (Ortszeit) in Peking den chinesischen Handelsminister Wang Wentao. Am Freitag folgen weitere Gespräche, anschließend ist ein Auftritt vor Journalisten geplant. Die Beziehungen sind angespannt, beide Seiten wollen einen Handelsstreit aber vermeiden.

Finanzminister der Eurogruppe treffen sich zu Beratungen in Luxemburg

Die Finanzministerinnen und Finanzminister der Euro-Länder treffen sich am Donnerstag zu Beratungen in Luxemburg (15.00 Uhr). Ein Thema werden die Entwicklungen auf dem Energiemarkt und deren Einfluss auf die europäische Wirtschaft sein. Am Abend kommen die Finanzminister aller 27 Mitgliedstaaten zusammen, um über einen Gesetzesvorschlag zur Fortentwicklung der Kapitalmarktunion zu beraten.

Steinmeier vor Besuch in Frankreich: Internationale Entwicklung macht uns Sorge

Bundespräsident Frank-Walter Steinmeier hat vor seinem Abflug zu einem Staatsbesuch in Frankreich auf die "schwierigen Zeiten" verwiesen, in denen sich Europa befinde. "Die internationale Entwicklung macht uns Sorge", sagte Steinmeier am Mittwoch in Berlin. Nicht nur sei der Krieg nach Europa zurückgekehrt, auch seien die internationalen Handelsbeziehungen gestört und die Gesellschaften polarisiert. Dies betreffe Frankreich genauso wie Deutschland.

Trotz Handelshürden: Globalisierung erreicht laut Studie dank KI-Boom Rekordwert

Ungeachtet höherer Zölle und geopolitischer Konflikte ist der Welthandel einer Auswertung zufolge zuletzt gewachsen und dürfte auch in den kommenden Jahren weiter zulegen. Starken Schwung verleihe dem internationalen Handel das "globale Rennen um den Aufbau von Infrastruktur für Künstliche Intelligenz", teilten der Logistikriese DHL und die New Yorker Stern School of Business am Mittwoch mit. Die Globalisierung erreichte demnach bereits im vergangenen Jahr einen neuen Rekordwert.

Textgröße ändern: