Deutsche Tageszeitung - Flughafen in Amsterdam will Passagiere für verpasste Flüge entschädigen

Flughafen in Amsterdam will Passagiere für verpasste Flüge entschädigen


Flughafen in Amsterdam will Passagiere für verpasste Flüge entschädigen
Flughafen in Amsterdam will Passagiere für verpasste Flüge entschädigen / Foto: © ANP/AFP

Der Flughafen Amsterdam Schiphol, einer der größten Europas, will Passagiere entschädigen, die wegen langer Wartezeiten vor den Sicherheitskontrollen ihre Flüge verpasst haben. Geld bekommen Reisende, die ihren Flug zwischen dem 23. April und dem 11. August deshalb nicht antreten konnten, wie der Flughafenbetreiber am Donnerstagabend ankündigte. Zusammen mit einer Verbraucherschutzorganisation sei festgelegt worden, welche Kosten erstattet würden.

Textgröße ändern:

Passagiere erhalten demnach das Geld für einen Ersatzflug und für Hotelkosten, falls sie in der Nähe des Airports übernachten mussten. Auch wer ein anderes Verkehrsmittel nutzte, soll dafür entschädigt werden. Betroffene können ihre Ansprüche bis 30. September einreichen.

Schiphol-Chef Dick Benschop erklärte, der Flughafen sei "untröstlich", dass manche Reisende wegen der langen Warteschlangen ihren Flug verpassten. So viele Menschen hätten ihren Urlaub im Ausland "mit Ungeduld" erwartet.

Seit Juli begrenzt der Flughafen die Zahl der Passagiere. Das soll mindestens bis Oktober so bleiben, um lange Warteschlangen zu vermeiden. Fast alle Unternehmen auf dem Flughafen hätten nicht genügend Arbeitskräfte, erklärte der Betreiber.

(V.Varonivska--DTZ)

Empfohlen

Umfrage: Konsumlaune verdüstert sich - schlechte Aussichten für Weihnachtsgeschäft

Die Konsumlaune der deutschen Verbraucherinnen und Verbraucher hat sich einer Umfrage des Handelsverbands Deutschland (HDE) zufolge zuletzt verdüstert. Das HDE-Konsumbarometer sank von 94,70 Zählern im September auf 93,51 Punkte im Oktober, wie der Verband am Montag mitteilte. Das dämpfe die Hoffnung auf einen Aufschwung im letzten Quartal des Jahres, auch trübten sich "die Erwartungen für das Weihnachtsgeschäft etwas ein".

Rekord: Anteil von E-Autos an Neuzulassungen steigt auf 34,5 Prozent

Die hohen Spritpreise lassen offenbar viele Menschen in Deutschland umdenken - und die staatliche E-Auto-Prämie sorgt für einen Extra-Schub: Der Marktanteil von Elektro-Pkw erreichte im September 34,5 Prozent und damit den höchsten Wert jemals. 100.000 Anträge für die Kaufprämie wurden bis Anfang Oktober bewilligt. Automarktexperte Constantin Gall kritisierte, für die Hersteller sei dieser Boom ein "echtes Dilemma" - sie könnten nicht abschätzen, ob er auch anhält.

Wohnungskrise in Spanien: Regierungschef Sánchez kündigt vorgezogene Neuwahlen an

Nach dem Scheitern seiner Pläne zur Bekämpfung der Wohnungskrise hat Spaniens Regierungschef Pedro Sánchez vorgezogene Neuwahlen für den 29. November angekündigt. Um die Reformen voranzubringen, brauche er eine "deutlich breitere progressive Mehrheit" im Parlament, sagte der Sozialist am Montag in Madrid. "Ich habe beschlossen, noch heute Morgen eine außerordentliche Kabinettssitzung einzuberufen, um die Kammern aufzulösen und Parlamentswahlen auszurufen."

E-Auto-Boom im September: Anteil an Neuzulassungen steigt auf mehr als ein Drittel

Die hohen Spritpreise lassen offenbar viele Menschen in Deutschland umdenken: Mehr als jedes dritte neu zugelassene Auto war im September ein reiner Elektro-Pkw, der Anteil lag bei 34,5 Prozent, wie das Kraftfahrt-Bundesamt in Flensburg am Montag mitteilte. Das waren knapp 88.600 Autos. Beliebter waren wie auch in den Vormonaten nur Pkw mit Hybridantrieb: Davon wurden knapp 98.900 Pkw neu zugelassen, der Anteil erreichte 38,5 Prozent.

Textgröße ändern: