Deutsche Tageszeitung - 18-Jährige aus Guadeloupe zur Miss France gewählt

18-Jährige aus Guadeloupe zur Miss France gewählt


18-Jährige aus Guadeloupe zur Miss France gewählt
18-Jährige aus Guadeloupe zur Miss France gewählt / Foto: © AFP

Indira Ampiot ist die schönste Frau Frankreichs: Die 18-jährige Kommunikationsstudentin wurde am Samstagabend in Châteauroux zur Miss France gewählt. Eine siebenköpfige Jury und die Zuschauer des Fernsehsenders TF1 kürten Ampiot, die bereits den Titel Miss Guadeloupe innehat und von der Karibikinsel stammt, zur Siegerin. "Ich lebe wirklich einen Traum", sagte die neue Miss France.

Textgröße ändern:

Der traditionelle Schönheitswettbewerb war in diesem Jahr reformiert worden: Nach den neuen Auswahlkriterien waren erstmals auch Mütter zugelassen, nicht mehr nur unverheiratete, kinderlose Frauen zwischen 18 und 24 Jahren. Tatsächlich kam die einzige Kandidatin mit Kind aber nicht über die Vorrunde hinaus. Und obwohl es nach oben keine Altersgrenze mehr gibt, waren die ältesten Kandidatinnen in der Endrunde gerade mal 26 Jahre alt.

Erstmals war auch eine Transfrau angetreten, sie schied jedoch in der Vorrunde schon aus. Auch Kandidatinnen mit Tätowierungen waren zum ersten Mal zugelassen. Feministische Organisationen prangern den Wettbewerb seit Jahren als "sexistisch und überholt" an. Die Organisation Osez le féminisme! (Wagt den Feminismus) bezeichnete die Lockerung der Auswahlkriterien als bloße Kosmetik.

(P.Hansen--DTZ)

Empfohlen

Bundesgerichtshof kippt Preiserhöhung bei Amazon Prime

Die Erhöhung der Preise für Amazon-Prime-Abos von 2022 ist unwirksam. Der Bundesgerichtshof (BGH) in Karlsruhe entschied am Donnerstag, dass die entsprechenden Bestimmungen nicht transparent genug waren. Eine Klage der Verbraucherzentrale Nordrhein-Westfalen hatte damit Erfolg. (Az. III ZR 205/25)

Hohe Dieselpreise: US-Regierung macht Druck auf Europäer

Um die hohen Dieselpreise zu senken, machen die USA Druck auf die Europäer. Ein US-Regierungsmitarbeiter sagte am Donnerstag der Nachrichtenagentur AFP in Washington, es sei "im Interesse Europas, mit den Vereinigten Staaten zusammenzuarbeiten". Medienberichten zufolge will die Regierung von Präsident Donald Trump erreichen, dass große EU-Staaten wie Deutschland und Frankreich ihre Dieselreserven freigeben.

Frankreich bringt Gesetz zu sexualisierter Gewalt auf den Weg

Sexueller Missbrauch soll in Frankreich künftig konsequenter geahndet werden als bisher. Die französische Nationalversammlung hat am Donnerstag mit der Debatte eines Gesetzentwurfs begonnen, der den Kampf gegen sexualisierte Gewalt stärken soll - von der Vorbeugung bis zur Wiedergutmachung. Auslöser des Gesetzes war der Fall der elf Jahre alten Lyhanna, die im Juni von einem Mann getötet worden war, gegen den mehrere Missbrauchsanzeigen vorlagen, die folgenlos geblieben waren.

Strompreise dürften leicht steigen: Übertragungsnetzentgelte werden 2027 angehoben

Die Strompreise in Deutschland dürften zum Jahreswechsel leicht steigen: Die vier großen Übertragungsnetzbetreiber teilten am Donnerstag mit, dass die durchschnittlichen Übertragungsnetzentgelte voraussichtlich von aktuell 2,86 Cent auf 3,54 Cent im Jahr 2027 angehoben werden. Das Vergleichsportal Verivox rechnet mit nur einer leichten Steigerung der Stromkosten für Verbraucherinnen und Verbraucher von 1,0 Prozent - je nach Wohnort könne sich der Anstieg aber sehr unterschiedlich auf die Stromrechnung auswirken.

Textgröße ändern: