Deutsche Tageszeitung - Spritpreise zu Jahresbeginn wieder angezogen

Spritpreise zu Jahresbeginn wieder angezogen


Spritpreise zu Jahresbeginn wieder angezogen
Spritpreise zu Jahresbeginn wieder angezogen / Foto: © AFP/Archiv

Zum Jahresbeginn sind die Spritpreise wieder deutlich gestiegen. Wie der ADAC am Mittwoch in München mitteilte, kostete ein Liter Super E10 im bundesweiten Schnitt zuletzt 1,743 Euro, das waren 5,7 Cent mehr als in der Vorwoche. Diesel war 3,4 Cent teurer und kostete im Schnitt 1,850 Euro.

Textgröße ändern:

Zu den Gründen für den Anstieg erklärte der Automobilklub, dies könne nicht am Rohölpreis liegen, denn dieser sei im Vergleich zur Vorwoche leicht rückläufig. Wer sparen wolle, solle abends zwischen 20.00 Uhr und 22.00 Uhr tanken.

Mit dem Anstieg verringerte sich indes die Preisdifferenz zwischen den beiden Spritsorten. Diese gebe aber die unterschiedlichen Energiesteuersätze "nicht annähernd wieder", erklärte der ADAC. Für einen Liter Diesel fallen rund 20 Cent weniger Steuern an als für einen Liter Super E10. Diesel kostet aber derzeit immer noch gut neun Cent mehr.

(W.Novokshonov--DTZ)

Empfohlen

SPD ärgert sich über Linnemann: Keine "Denkverbote" für Pflegekommission

Union und SPD streiten über die Aufgaben der geplanten Fachkommission für eine Pflegereform. Bundesgesundheitsminister Carsten Linnemann (CDU) lehnte es ausdrücklich ab, dass die Kommission sich mit der SPD-Forderung nach einer Deckelung der Eigenanteile für Pflegeheimkosten befasst - und rief damit Ärger beim Koalitionspartner SPD hervor. "Ich widerspreche Bundesgesundheitsminister Carsten Linnemann ausdrücklich", erklärte der gesundheitspolitische Sprecher der SPD-Bundestagsfraktion, Christos Pantazis, am Donnerstag in Berlin. Der Minister dürfe der Kommission "nicht schon vor der ersten Beratung Denkverbote auferlegen".

Tankrabatt: Spritpreise deutlich gesunken - Kritik vor allem von Ökonomen hält an

Zum Start des Tankrabatts sind die Preise an den Zapfsäulen gesunken - und die Steuersenkung um 17 Cent ist dabei auch zum großen Teil bei den Autofahrerinnen und -fahrern angekommen. Laut ADAC sank der Preis für Super E10 und für Diesel von Mittwoch bis Donnerstag um 14 bis 15 Cent pro Liter. Der dreimonatige Rabatt kostet den Staat rund 2,5 Milliarden Euro - vor allem Ökonomen kritisieren die Steuersenkung scharf.

Schwarzbuch: Steuerzahlerbund listet wieder 100 Beispiele der Verschwendung auf

Sonnensegel unter großen Bäumen, teure Toiletten ohne Gäste und unbenutzte Laptops: In seinem neuen Schwarzbuch hat der Bund der Steuerzahler wieder 100 Beispiele für die Verschwendung öffentlicher Gelder und Kostenexplosionen bei Projekten aufgelistet. Der Verband erklärte dazu am Donnerstag, in wirtschaftlich schwierigen Zeiten "erst recht" genau hinzuschauen. Er prangerte Fehlplanungen sowie Projekte an, deren Nutzen-Kosten-Verhältnis nicht stimme.

Ifo: Elektroindustrie entwickelt sich "zur Konjunkturlokomotive"

Das Geschäftsklima in der deutschen Elektroindustrie ist im September laut Umfrage des Münchner Ifo-Instituts erneut kräftig gestiegen. Der Index legte von 16,5 Punkten im August auf 24,8 Punkte zu, wie das Ifo-Institut am Donnerstag mitteilte. "Die Elektroindustrie entwickelt sich zunehmend zur Konjunkturlokomotive innerhalb der deutschen Industrie", erklärte Ifo-Experte Klaus Wohlrabe. Die Branche stellt Datenverarbeitungsgeräte, elektronische und optische Erzeugnisse her.

Textgröße ändern: