Deutsche Tageszeitung - Zahl der Energieberatungen bei Verbraucherschützern 2022 stark gestiegen

Zahl der Energieberatungen bei Verbraucherschützern 2022 stark gestiegen


Zahl der Energieberatungen bei Verbraucherschützern 2022 stark gestiegen
Zahl der Energieberatungen bei Verbraucherschützern 2022 stark gestiegen / Foto: © AFP/Archiv

Die Zahl der Energieberatungen bei den Verbraucherzentralen des Landes ist im vergangenen Jahr stark gestiegen. Wie die Zeitungen des Redaktionsnetzwerks Deutschland (RND) am Donnerstag unter Berufung auf Angaben des Verbraucherzentrale Bundesverbands (vzbv) berichteten, gab es 2022 knapp 280.000 Beratungen - das waren rund 100.000 mehr als im Vorjahr.

Textgröße ändern:

Am häufigsten suchten die Menschen in Bayern Rat, allein hier gab es 48.224 Beratungen, neben der Verbraucherzentrale Bayern fanden sie auch beim Verbraucherservice Bayern statt. Die Menschen in Baden-Württemberg nahmen 44.941 Energieberatungen wahr, die wenigsten gab es mit 4776 Beratungen in Mecklenburg-Vorpommern.

Die Energiekrise und damit verbundene hohe Kosten haben die Verbraucherinnen und Verbraucher seit dem Beginn des Ukraine-Kriegs im Februar vergangenen Jahres fest im Griff. Zeitweise waren Termine für eine Beratung bei den Verbraucherschützern knapp.

(M.Travkina--DTZ)

Empfohlen

SPD ärgert sich über Linnemann: Keine "Denkverbote" für Pflegekommission

Union und SPD streiten über die Aufgaben der geplanten Fachkommission für eine Pflegereform. Bundesgesundheitsminister Carsten Linnemann (CDU) lehnte es ausdrücklich ab, dass die Kommission sich mit der SPD-Forderung nach einer Deckelung der Eigenanteile für Pflegeheimkosten befasst - und rief damit Ärger beim Koalitionspartner SPD hervor. "Ich widerspreche Bundesgesundheitsminister Carsten Linnemann ausdrücklich", erklärte der gesundheitspolitische Sprecher der SPD-Bundestagsfraktion, Christos Pantazis, am Donnerstag in Berlin. Der Minister dürfe der Kommission "nicht schon vor der ersten Beratung Denkverbote auferlegen".

Tankrabatt: Spritpreise deutlich gesunken - Kritik vor allem von Ökonomen hält an

Zum Start des Tankrabatts sind die Preise an den Zapfsäulen gesunken - und die Steuersenkung um 17 Cent ist dabei auch zum großen Teil bei den Autofahrerinnen und -fahrern angekommen. Laut ADAC sank der Preis für Super E10 und für Diesel von Mittwoch bis Donnerstag um 14 bis 15 Cent pro Liter. Der dreimonatige Rabatt kostet den Staat rund 2,5 Milliarden Euro - vor allem Ökonomen kritisieren die Steuersenkung scharf.

Schwarzbuch: Steuerzahlerbund listet wieder 100 Beispiele der Verschwendung auf

Sonnensegel unter großen Bäumen, teure Toiletten ohne Gäste und unbenutzte Laptops: In seinem neuen Schwarzbuch hat der Bund der Steuerzahler wieder 100 Beispiele für die Verschwendung öffentlicher Gelder und Kostenexplosionen bei Projekten aufgelistet. Der Verband erklärte dazu am Donnerstag, in wirtschaftlich schwierigen Zeiten "erst recht" genau hinzuschauen. Er prangerte Fehlplanungen sowie Projekte an, deren Nutzen-Kosten-Verhältnis nicht stimme.

Ifo: Elektroindustrie entwickelt sich "zur Konjunkturlokomotive"

Das Geschäftsklima in der deutschen Elektroindustrie ist im September laut Umfrage des Münchner Ifo-Instituts erneut kräftig gestiegen. Der Index legte von 16,5 Punkten im August auf 24,8 Punkte zu, wie das Ifo-Institut am Donnerstag mitteilte. "Die Elektroindustrie entwickelt sich zunehmend zur Konjunkturlokomotive innerhalb der deutschen Industrie", erklärte Ifo-Experte Klaus Wohlrabe. Die Branche stellt Datenverarbeitungsgeräte, elektronische und optische Erzeugnisse her.

Textgröße ändern: