Deutsche Tageszeitung - US-Regierung plant sehr strenge Abgasregeln für neue Autos

US-Regierung plant sehr strenge Abgasregeln für neue Autos


US-Regierung plant sehr strenge Abgasregeln für neue Autos
US-Regierung plant sehr strenge Abgasregeln für neue Autos / Foto: © AFP

Die US-Regierung will die Vorgaben für Emissionen von Neuwagen erheblich verschärfen. Die US-Umweltschutzagentur (EPA) schlug am Mittwoch entsprechende neue Emissionsgrenzwerte vor, die den Ausbau der E-Mobilität ankurbeln sollen. Ziel ist es demnach, dass bis 2032 zwei Drittel der Neuwagen in den USA elektrisch betrieben werden.

Textgröße ändern:

EPA-Chef Michael Regan sprach von den "strengsten jemals auf Bundesebene festgelegten Schadstoffnormen für Pkw und Lkw". Die Maßnahme werde "den Übergang zu einer sauberen Zukunft für Fahrzeuge beschleunigen". Die Pläne schreiben nicht ausdrücklich vor, dass mehr E-Fahrzeuge hergestellt werden müssen, die strengen Emissionsvorgaben lassen den Herstellern nach aktuellem Stand der Technik aber keine andere Möglichkeit.

Das 2032-Ziel scheint dennoch höchst ehrgeizig. Im vergangenen Jahr lag der Anteil der E-Autos an der Neuwagenflotte bei 5,8 Prozent, 2021 bei 3,2 Prozent. Der umweltpolitische Berater von Präsident Joe Biden, Ali Zaidi, zeigte sich optimistisch. Bislang hätten die Experten die zuletzt massiv gestiegenen Investitionen in neue Antriebstechnologien stark unterschätzt, sagte er vor Journalisten.

(L.Møller--DTZ)

Empfohlen

Ölmagnat Dangote: Afrika wird bis 2030 bei Treibstoffen weitgehend autark sein

Der nigerianische Ölmagnat Aliko Dangote geht davon aus, dass Afrika bis 2030 seinen Bedarf an Kraftstoffen weitestgehend selbst decken wird. "Bis 2030 wird die Mehrheit der afrikanischen Länder autark sein", sagte der reichste Mann Afrikas am Dienstag in Nairobi der Nachrichtenagentur AFP. Am Mittwoch startet ein Großprojekt Dangotes: der Bau einer Raffinerie auf Lamu vor der kenianischen Küste.

Korridorsanierung Hannover-Berlin: Bahn verspricht "Investition, die sich auszahlt"

Die Deutsche Bahn verspricht sich "mehr Qualität, Zuverlässigkeit und Stabilität" durch die Korridorsanierung der wichtigen Bahnstrecke zwischen Berlin und Hannover. "Das ist eine gewaltige Aufgabe, aber eine Investition, die sich auszahlt", erklärte Wolfgang Weinhold, Programmleiter Korridorsanierung bei der DB Infrago. Für die umfassenden Bauarbeiten auf der über 220 Kilometer langen Strecke wird diese ab Freitag bis voraussichtlich Dezember 2027 voll gesperrt.

Klage wegen Rabatt-App von Lidl: Oberlandesgericht erklärt sich für nicht zuständig

Verbraucherschützer haben gegen die Rabatt-App von Lidl geklagt - das Brandenburgische Oberlandesgericht (OLG) wies die Klage am Dienstag allerdings ab. Es sei nicht zuständig, sagte eine Gerichtssprecherin. Der Verbraucherzentrale Bundesverband (vzbv) hatte sich auf das Allgemeine Gleichbehandlungsgesetz gestützt - aber "den Regelungszweck Schutz von Verbraucherrechten haben wir hier nicht", sagte die Gerichtssprecherin. (Az UKI 2/25)

Geldvermögen deutscher Haushalte wächst auf 9,9 Billionen Euro - Zunahme aber schwächer

Das Geldvermögen der deutschen Haushalte ist auch im vergangenen Jahr weiter angewachsen - allerdings legte die Summe schwächer zu als im Vorjahr. Laut dem Global Wealth Report der Allianz nahm das Brutto-Geldvermögen der Deutschen 2025 um 4,9 Prozent auf 9,9 Billionen Euro zu. 2024 hatte das Wachstum noch 7,4 Prozent betragen. Anders als weltweit war der Vermögenswachstum in Deutschland "überwiegend spargetrieben", teilte die Allianz am Dienstag mit.

Textgröße ändern: