Deutsche Tageszeitung - Studie: Verbraucher häufen immer mehr Schulden wegen Handys an

Studie: Verbraucher häufen immer mehr Schulden wegen Handys an


Studie: Verbraucher häufen immer mehr Schulden wegen Handys an
Studie: Verbraucher häufen immer mehr Schulden wegen Handys an / Foto: © AFP

Die durchschnittliche Schuldenhöhe von Verbraucherinnen und Verbrauchern bei Telekommunikationsdiensten ist innerhalb von fünf Jahren deutlich angestiegen. Zwischen 2017 und 2022 stiegen die durchschnittlichen Schulden um 22 Prozent an, wie das Vergleichsportal Verivox anhand von Zahlen des Statistischen Bundesamts analysierte. Immer stärker betroffen sind demnach auch Seniorinnen und Senioren. Bei ihnen hätten sich die Verbindlichkeiten am deutlichsten erhöht.

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"Die massiv gestiegenen Smartphone-Preise, insbesondere für Markengeräte, haben zunehmend auch bei älteren Menschen einen Einfluss auf deren Schuldenstand", erklärte Jens-Uwe Theumer von Verivox. Anders als früher nutzten heute auch viele ältere Menschen Smartphones.

Während die durchschnittliche Schuldenhöhe von Menschen zwischen 65 und 70 Jahren 2017 noch 348 Euro betrug, waren es 2022 bereits 640 Euro und damit 84 Prozent mehr, wie Verivox mitteilte. Auch bei über 70-Jährigen stieg die Überschuldung im betrachteten Zeitraum deutlich stärker als in den jüngeren Altersgruppen – im Schnitt um 42 Prozent.

Dennoch sind die Verbindlichkeiten von älteren Menschen im Schnitt geringer als die der jüngeren Vergleichsgruppen. Die höchsten Schulden bei Telko-Unternehmen hatten 2022 Menschen zwischen 20 und 35 Jahren mit 1593 Euro. Im Schnitt aller waren es 1321 Euro.

(A.Nikiforov--DTZ)

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