Deutsche Tageszeitung - Bahnverkehr in der Mitte Deutschlands durch Störung "massiv beeinträchtigt"

Bahnverkehr in der Mitte Deutschlands durch Störung "massiv beeinträchtigt"


Bahnverkehr in der Mitte Deutschlands durch Störung "massiv beeinträchtigt"
Bahnverkehr in der Mitte Deutschlands durch Störung "massiv beeinträchtigt" / Foto: © AFP/Archiv

Eine technische Störung hat zu weiträumigen Zugausfällen in der Mitte Deutschlands geführt. Der Verkehr sei "massiv beeinträchtigt", teilte die Bahn am Samstagnachmittag auf ihrer Website mit. "Züge im betroffenen Bereich warten die Störung an Bahnhöfen ab." Experten der Bahn arbeiteten "unter Hochdruck an der Störungsbeseitigung".

Textgröße ändern:

Betroffen war insbesondere der Großraum Frankfurt am Main. Der Verkehrsverbund Rhein-Main (RMV) verwies auf seiner Website auf eine "technische Störung im Funkverkehr". Deshalb sei "im RMV-Gebiet der Zugverkehr bis auf Weiteres eingestellt". Es könnten weder S-Bahnen noch Regionalzüge fahren. "Die Dauer der Störung ist nach Angaben der Deutschen Bahn nicht absehbar", erklärte der RMV, der Betroffene aufrief, Verkehrsmittel wie U-Bahn, Bus und Straßenbahn zu nutzen.

Auch der Hessische Rundfunk berichtete unter Berufung auf eine Bahn-Sprecherin, Ursache der Störung im Großraum Frankfurt am Main sei ein Ausfall des GSM-R-Funksystems der Bahn. Wenn dieses System nicht funktioniere, dürfe nicht gefahren werden. Frankfurt am Main ist ein zentraler Knotenpunkte in Deutschland im Nah- und Fernverkehr. Über die Ursache der Störung war zunächst nichts bekannt.

(I.Beryonev--DTZ)

Empfohlen

Forderungen nach langsamerer KI-Entwicklung werden lauter

Die Forderungen nach einer langsameren Entwicklung von Künstlicher Intelligenz sind in den USA und in Europa lauter geworden. EU-Kommissionspräsidentin Ursula von der Leyen kündigte am Mittwoch an, sie werde die führenden KI-Firmen zu Beratungen darüber einladen, "einen Gang zurückzuschalten". KI-Größen wie OpenAI und Anthropic hatten sich für ein Drosseln der Entwicklung ausgesprochen, US-Präsident Donald Trump und Meta-Chef Mark Zuckerberg lehnen dies hingegen ab.

Gericht: Gefühlte deutsche Identität begründet keinen Anspruch auf Grundsicherung

Eine gefühlte deutsche Identität begründet laut einer Gerichtsentscheidung keinen Anspruch auf Grundsicherungsleistungen. Ausländer ohne Aufenthaltsrecht hätten auch dann keinen Anspruch auf Grundsicherung, wenn sie sich selbst als Deutsche verstünden, entschied das baden-württembergische Landessozialgericht in Stuttgart laut Mitteilung vom Mittwoch im Eilverfahren.

Social Media Verbot: Von der Leyen schlägt Altersgrenze von 13 Jahren vor

Onlineplattformen wie Instagram, Snapchat und Tiktok könnten in der EU für Kinder unter 13 Jahren verboten werden. "Keine sozialen Netzwerke unter 13 Jahren, kein eigenes Nutzerkonto unter 15 Jahren", forderte EU-Kommissionspräsidentin Ursula von der Leyen am Mittwoch in Straßburg. Am Donnerstag will sie einen konkreten Gesetzesvorschlag vorlegen, der dann in die Verhandlungen im Europaparlament und im Rat der EU-Länder geht.

Ex-Kanzler Scholz dabei: 37 frühere Spitzenpolitiker kritisieren weltweite Ungleichheit

Dutzende frühere Staats- und Regierungschefs aus aller Welt haben ihre Nachfolger in einem offenen Brief zur Eindämmung extremer Ungleichheit aufgerufen. "Die Kluft zwischen den Reichsten und den Ärmsten ist schlicht zu groß geworden", heißt es in dem am Mittwoch veröffentlichten Schreiben, das der Nachrichtenagentur AFP vorlag, und zu dessen Unterzeichnern auch der ehemalige Bundeskanzler Olaf Scholz (SPD) gehört.

Textgröße ändern: