Deutsche Tageszeitung - Bund verringert Beteiligung an der Commerzbank zunächst auf zwölf Prozent

Bund verringert Beteiligung an der Commerzbank zunächst auf zwölf Prozent


Bund verringert Beteiligung an der Commerzbank zunächst auf zwölf Prozent
Bund verringert Beteiligung an der Commerzbank zunächst auf zwölf Prozent / Foto: © AFP/Archiv

Der Bund verringert seine Beteiligung an der Commerzbank in einem ersten Schritt von 16,5 auf zwölf Prozent. Die deutsche Finanzagentur beginne mit dem Verkauf von gut 53 Millionen Aktien, erklärte die Behörde am Dienstag. Der Verkauf der Anteile war vor einer Woche grundsätzlich angekündigt worden, die Finanzagentur hatte da aber noch keine Zahlen genannt.

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Die Commerzbank sei "wieder ein stabiles und ertragsstarkes Institut", daher werde sich der Bund schrittweise "von den Anteilen des erfolgreich stabilisierten Instituts" trennen, erklärte die Finanzagentur am vergangenen Dienstag. Weitere Verkaufsschritte dürften also folgen.

Die Commerzbank war im Zuge der Finanzmarktkrise 2008 in finanzielle Schieflage geraten und erhielt 2008 und 2009 Kapitalhilfen in Höhe von insgesamt 18,2 Milliarden Euro, von denen bisher rund 13,15 Milliarden Euro zurückgezahlt wurden. Der Bund hatte sich zuletzt an mehreren Aktienrückkaufprogrammen der Commerzbank nicht beteiligt, wodurch sein Anteil an der Bank wieder leicht gestiegen war.

Die Commerzbank hatte das vergangene Jahr mit dem größten Gewinn seit 15 Jahren abgeschlossen. Der Konzernüberschuss der zweitgrößten deutschen Bank stieg im Vergleich zu 2022 um 55 Prozent auf 2,2 Milliarden Euro. Der Umsatz stieg um mehr als zehn Prozent auf 10,5 Milliarden Euro.

(W.Uljanov--DTZ)

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