Deutsche Tageszeitung - Studie geht von deutlichem Anstieg der Verkaufszahlen von E-Autos ab 2025 aus

Studie geht von deutlichem Anstieg der Verkaufszahlen von E-Autos ab 2025 aus


Studie geht von deutlichem Anstieg der Verkaufszahlen von E-Autos ab 2025 aus
Studie geht von deutlichem Anstieg der Verkaufszahlen von E-Autos ab 2025 aus / Foto: © AFP/Archiv

Eine Studie der Denkfabrik Transport & Environment (T&E) geht von einem deutlichen Anstieg der Verkaufszahlen von E-Autos in der EU ab dem kommenden Jahr aus. Mit dem Markteintritt günstigerer Modelle "werden Elektrofahrzeuge voraussichtlich fast ein Viertel aller verkauften Neuwagen ausmachen", erklärte Marie Chéron von T&E mit Blick auf 2025. Der E-Auto-Anteil an den Neuzulassungen war zuletzt wieder zurückgegangen und lag Anfang 2024 bei 12,5 Prozent.

Textgröße ändern:

Derzeit gibt es in Ländern wie den Niederlanden, Spanien und Italien weiterhin starke Zuwächse bei den E-Auto-Verkäufen. Diese konnten den starken Rückgang in Deutschland, dem größten europäischen Markt, jedoch nicht ausgleichen. Vor allem das Ende des Umweltbonus beim Kauf eines E-Autos bei zugleich weiterhin vergleichsweise hohen Preisen wird für den Einbruch der deutschen Verkaufszahlen verantwortlich gemacht.

T&E führt nun eine ganze Reihe von günstigen E-Kleinwagen wie den Citroën C3, den Renault 5 oder den Hyundai Inster an. Die Experten gehen deshalb in einer am Dienstag veröffentlichten Studie von einem Anstieg des E-Auto-Anteils auf 20 bis 24 Prozent aus. Dafür brauche es aber weiterhin auch staatliche Anreize, etwa für das Umstellen von Dienstwagenflotten auf E-Antrieb oder das in Frankreich eingeführte "Sozialleasing" von E-Autos für einkommensschwache Haushalte.

(U.Beriyev--DTZ)

Empfohlen

Benzinpreis auf neuem Allzeithoch - Dieselpreis ganz knapp davor

Die Spritpreise an den deutschen Tankstellen sind weiter gestiegen: Der Preis für einen Liter Super E10 im Tagesdurchschnitt kletterte am Dienstag auf 2,300 Euro und damit wieder auf ein neues Allzeithoch, wie der ADAC am Mittwoch mitteilte. Der Dieselpreis lag mit 2,422 Euro im Tagesdurchschnitt nur noch 2,4 Cent unter seinem Allzeithoch vom April.

Erneuter Schiffsunfall an Eisenbahnbrücke in Elsfleth in Niedersachsen

Ein Binnenschiff ist in Elsfleth in Niedersachsen mit einer Eisenbahnbrücke über den Fluss Hunte kollidiert. Bei dem Unfall wurde das Steuerhaus des Schiffes stark beschädigt, wie die Wasserschutzpolizei in Oldenburg am späten Dienstag mitteilte. Die beiden Besatzungsmitglieder blieben demnach unverletzt. Bei dem Zusammenstoß am Dienstagnachmittag wurden Teile des Steuerhauses abgerissen. Sie fielen jedoch nicht ins Wasser, sodass die Schifffahrt nicht beeinträchtigt wurde.

"Rote Linie": Saudi-Arabien wirft Huthi-Miliz Angriff auf heilige Stadt Mekka vor

Die für Muslime heilige Stadt Mekka ist nach Angaben aus Saudi-Arabien Ziel eines Angriffs der jemenitischen Huthi-Miliz geworden. Die saudiarabische Luftabwehr habe die "feindliche" Drohne vor ihrem Eindringen in die heiligste Stadt im Islam abgewehrt, erklärte die von Riad angeführte Militärkoalition am Mittwoch im Onlinedienst X. Der Angriff löste in der muslimischen Welt große Empörung aus und könnte den Konflikt in der Region weiter verschärfen. Riad warnte vor einer "roten Linie", während die Huthis die Vorwürfe umgehend als "Lüge" zurückwiesen.

Bundesverwaltungsgericht prüft Klage von Ostseegemeinde Binz gegen LNG-Terminal

Das umstrittene Flüssiggas-Terminal vor Rügen beschäftigt am Mittwoch (11.00 Uhr) erneut das Bundesverwaltungsgericht. Es verhandelt in Leipzig über eine Klage der Gemeinde Binz gegen die Anlage. Binz befürchtet Risiken für die Anwohner, falls es zu einem Störfall käme, und negative Folgen für den Tourismus auf der Insel. (Az. 7 A 6.25)

Textgröße ändern: