Deutsche Tageszeitung - Verbraucherschutzverband warnt vor Preiserhöhung für Deutschlandticket

Verbraucherschutzverband warnt vor Preiserhöhung für Deutschlandticket


Verbraucherschutzverband warnt vor Preiserhöhung für Deutschlandticket
Verbraucherschutzverband warnt vor Preiserhöhung für Deutschlandticket / Foto: © AFP/Archiv

Verbraucherschützer warnen vor einer Preiserhöhung für das Deutschlandticket. "Wenn die Verkehrsminister:innen heute beschließen, dass das Deutschlandticket teurer wird, werden Fahrgäste Bussen und Bahnen den Rücken zukehren", erklärte die Vorsitzende des Verbraucherzentrale Bundesverbandes (vzbv), Ramona Pop, am Montag. "Bund und Länder müssen endlich das notwendige Geld in die Hand nehmen, um den Preis für das Deutschlandticket stabil zu halten."

Textgröße ändern:

Die Verkehrsminister der Länder berieten am Montag unter dem Vorsitz Nordrhein-Westfalens digital zur Zukunft des Deutschlandtickets und dem künftigen Preis für das Abo. Bislang kostet das deutschlandweit im Nahverkehr gültige Ticket monatlich 49 Euro. 2025 soll der Preis steigen, am Montag könnte bekanntgegeben werden, um wie viel.

"Der immer wiederkehrende Streit um das Deutschlandticket verunsichert Verbraucher:innen", erklärte vzbv-Chefin Pop. "Das Deutschlandticket ist ein Highlight der Ampel-Regierung, das auf viel Zustimmung stößt. Es muss bezahlbar für alle bleiben."

(L.Møller--DTZ)

Empfohlen

Bundesverwaltungsgericht prüft Klage von Ostseegemeinde Binz gegen LNG-Terminal

Das umstrittene Flüssiggas-Terminal vor Rügen beschäftigt am Mittwoch (11.00 Uhr) erneut das Bundesverwaltungsgericht. Es verhandelt in Leipzig über eine Klage der Gemeinde Binz gegen die Anlage. Binz befürchtet Risiken für die Anwohner, falls es zu einem Störfall käme, und negative Folgen für den Tourismus auf der Insel. (Az. 7 A 6.25)

Kreise: Wirtschaftsministerium hält Preisdeckel für Sprit und Übergewinnsteuer für "problematisch"

Aus dem Bundeswirtschaftsministerium kommen ernste Bedenken mit Blick auf die von der SPD geforderten Maßnahmen gegen die hohen Spritpreise. Sowohl ein Preisdeckel bei Kraftstoffen wie in Luxemburg als auch eine sogenannte Übergewinnsteuer seien "problematisch", hieß es am Dienstagabend aus Ministeriumskreisen.

OpenAI will KI mit Konkurrenten selbst regulieren

Das US-Technologieunternehmen OpenAI will gemeinsam mit den Konkurrenten Anthropic und Google Regeln für Künstliche Intelligenz (KI) festlegen. Dafür solle eine Selbstregulierungsorganisation geschaffen werden, erklärte OpenAI am Dienstag. Hintergrund sind Warnungen aus der Branche, die Technologie könne unkontrollierbar werden.

US-Finanzminister Bessent will chinesischen Amtskollegen treffen

US-Finanzminister Scott Bessent will am Wochenende seinen chinesischen Kollegen He Lifeng treffen. Dabei gehe es unter anderem um die US-Sanktionen gegen den Iran und dessen Verbündete, sagte Bessent am Dienstag vor US-Abgeordneten in Washington. China ist der wichtigste Handelspartner Teherans und kauft unter anderem Öl aus dem Iran. Details zu Ort und Zeit des Treffens nannte Bessent nicht.

Textgröße ändern: