Deutsche Tageszeitung - Maul- und Klauenseuche: Keine weiteren Fälle in Brandenburg

Maul- und Klauenseuche: Keine weiteren Fälle in Brandenburg


Maul- und Klauenseuche: Keine weiteren Fälle in Brandenburg
Maul- und Klauenseuche: Keine weiteren Fälle in Brandenburg / Foto: © AFP

Die Maul- und Klauenseuche (MKS) hat sich bisherigen Erkenntnissen zufolge nicht weiter in Brandenburg ausgeweitet. "Stand heute Morgen ist, dass die gegenwärtig ausgewerteten Proben keinen weiteren positiven Befund aufwiesen", sagte die brandenburgische Landwirtschaftsministerin Hanka Mittelstädt (SPD) am Montag dem rbb24 Inforadio. Ob das verhängte Transportverbot verlängert werde, sei noch nicht abschließend geklärt.

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Laut Mittelstädt dürfte das Verbot dazu beigetragen haben, dass die weitere Ausbreitung zunächst verhindert wurde. Das Land hatte es für Schweine, Schafe, Rinder und Ziegen erlassen. "Ob diese 72 Stunden verlängert werden oder andere Maßnahmen ergriffen werden, bleibt noch abzuwarten", sagte Mittelstädt dem rbb24 Inforadio. Derzeit liefe die Auswertung weiterer Proben, das Transportverbot läuft um Mitternacht aus.

Vergangene Woche war der erste Fall von MKS seit 1988 bestätigt worden. Drei Wasserbüffel im Landkreis Märkisch-Oderland verendeten an der Krankheit. Wie und wodurch die Seuche nach Brandenburg gelangte, ist laut Mittelstädt noch nicht geklärt. "Uns liegen dazu noch keine Untersuchungsergebnisse vor", sagte sie dem rbb24 Inforadio.

Die Maul- und Klauenseuche (MKS) ist eine hochansteckende Viruserkrankung bei Klauentieren, also Rindern, Schafen, Ziegen und Schweinen. Auch viele Zoo- und Wildtiere können an MKS erkranken. Für Menschen ist die Seuche ungefährlich, wie ein Sprecher des Bundeslandwirtschaftsministeriums betonte. Allerdings könnten sie das Virus übertragen.

Zum Schutz der Ausbreitung der Seuche werden auf der am Freitag beginnenden Landwirtschaftsmesse Grüne Woche in Berlin keine Rinder, Schweine, Schafe oder Ziegen ausgestellt. Die Maßnahme diene zum Schutz vor Ausbreitung der Seuche, teilte das Bundeslandwirtschaftsministerium am Sonntag mit.

(U.Beriyev--DTZ)

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