Deutsche Tageszeitung - Chinesischer Autohersteller BYD mit deutlichem Plus bei Umsatz und Gewinn

Chinesischer Autohersteller BYD mit deutlichem Plus bei Umsatz und Gewinn


Chinesischer Autohersteller BYD mit deutlichem Plus bei Umsatz und Gewinn
Chinesischer Autohersteller BYD mit deutlichem Plus bei Umsatz und Gewinn / Foto: © AFP/Archiv

Der chinesische Autohersteller BYD hat Umsatz und Gewinn im vergangenen Jahr deutlich gesteigert. Das auf E-Autos spezialisierte Unternehmen meldete am Montag für 2024 gut 777 Milliarden Yuan (107,2 Milliarden Dollar) Umsatz. Das waren 29 Prozent mehr als im Vorjahr. Zudem stieg der Gewinn um 34 Prozent auf 40,3 Milliarden Yuan.

Textgröße ändern:

Bei den Absatzzahlen kam BYD im vergangenen Jahr mit 1,76 Millionen verkauften Autos bereits sehr nah an den US-Konkurrenten Tesla (1,79 Millionen) heran. Beim Umsatz zogen die Chinesen nun an dem Konzern von Elon Musk vorbei, der im vergangenen Jahr 97,7 Milliarden Dollar einnahm.

Der Aktienkurs des chinesischen Konzerns hatte in der vergangenen Woche bereits einen neuen Höchststand erreicht, nachdem BYD ein neues System zum ultra-schnellen Laden von E-Autos vorgestellt hatte. Nach Unternehmensangaben reichen bei mit der Technologie ausgerüsteten Wagen fünf Minuten Aufladen für eine Reichweite von bis zu 470 Kilometern.

Das Ladesystem kommt demnach auf eine Leistung von 1000 Kilowatt. Bislang galt Tesla mit seinen Superchargern mit 500 KW als Technologieführer.

(V.Korablyov--DTZ)

Empfohlen

Gaskrise ab 2022 kostete Bund mindestens 50,4 Milliarden Euro

Die staatlichen Hilfen für Verbraucher und Unternehmen in der Gaskrise nach Russlands Angriff auf die Ukraine haben den Bund mindestens 50,4 Milliarden Euro gekostet. Das geht aus einer Aufschlüsselung des Bundesfinanzministeriums auf Antrag der Grünen-Fraktion im Bundestag hervor, die AFP am Freitag vorlag. Die Gas- und Strompreisbremsen fielen demnach am stärksten ins Gewicht.

Drohender Streik: Micron will Beschäftigten in Taiwan bis zu 68 Monatsgehälter zahlen

Angesichts eines drohenden Streiks will der US-Chiphersteller Micron Technology seinen Beschäftigten in Taiwan bis zu 68 Monatsgehälter extra auszahlen. Die "Mindestzahlung" in bar betrage 1,7 Millionen Taiwan-Dollar (rund 46.200 Euro), teilte Micron am Freitag mit. Das Unternehmen produziert 50 bis 60 Prozent seiner Mikrochips in Taiwan und hat dort rund 15.000 Beschäftigte.

Italienische Politikerin und Feministin Emma Bonino gestorben

Die italienische Politikerin und Feministin Emma Bonino ist tot. Sie starb im Alter von 78 Jahren, wie die von ihr gegründete Kleinpartei Mehr Europa am Freitag im Onlinedienst Facebook bekannt gab. Bonino war früher EU-Kommissarin und Außenministerin Italiens, ist vor allem aber als Feministin bekannt. Sie kämpfte für das Recht auf Scheidung und Abtreibung und genoss in der gesamten politischen Landschaft Respekt.

Erstmals mehr als sechs Dollar pro Gallone: US-Dieselpreis auf neuem Höchststand

Der Dieselpreis in den USA hat einen neuen Höchststand erreicht: Nach Angaben des Automobilclubs AAA vom Freitag lag er erstmals über sechs Dollar pro Gallone (5,22 Euro für 3,8 Liter). Vor einem Jahr hatten Landwirte und Spediteure noch 3,71 Dollar pro Gallone bezahlt. Diesel wird in den USA überwiegend in Nutzfahrzeugen getankt.

Textgröße ändern: