Deutsche Tageszeitung - Iran zeigt sich vor Atomgesprächen offen für US-Investitionen

Iran zeigt sich vor Atomgesprächen offen für US-Investitionen


Iran zeigt sich vor Atomgesprächen offen für US-Investitionen
Iran zeigt sich vor Atomgesprächen offen für US-Investitionen / Foto: © Iranian Presidency/AFP/Archiv

Der Iran ist nach den Worten von Präsident Massud Peseschkian offen für US-Investitionen, verwahrt sich aber gegen jegliche politische Einflussnahme. Peseschkian sagte am Mittwoch in einer im Fernsehen übertragenen Ansprache, das geistliche Oberhaupt des Iran, Ayatollah Ali Chamenei, habe nichts "gegen die Anwesenheit von amerikanischen Investoren im Land". Der Iran widersetze sich aber "Verschwörungen und Versuchen eines Regimewandels" durch die USA.

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Peseschkian äußerte sich vor den für Samstag im Golfstaat Oman geplanten Gesprächen zwischen Washington und Teheran über das iranische Atomprogramm. Während US-Präsident Donald Trump direkte Gespräche angekündigt hat, spricht der Iran von indirekten Gesprächen, bei denen ein Vermittler zwischengeschaltet sei. "Der Anführer (Chamenei) hat gesagt, dass wir bereit sind zu verhandeln, aber nicht direkt, weil wir ihnen nicht trauen", sagte Peseschkian am Mittwoch.

Westliche Staaten werfen dem Iran seit Jahren vor, am Bau von Atomwaffen zu arbeiten. Teheran bestreitet dies. 2015 hatte der Iran mit dem Westen ein Abkommen unterzeichnet, das die Lockerung von Sanktionen im Gegenzug für eine Einschränkung des iranischen Atomprogramms vorsah.

Während der ersten Präsidentschaft Trumps zogen sich die USA jedoch 2018 einseitig aus dem Abkommen zurück und verhängten neue Sanktionen. Bemühungen um eine Wiederbelebung des Atomabkommens scheiterten seither. Nach Beginn seiner zweiten Amtszeit im Januar drängte Trump den Iran zu neuen Verhandlungen - und drohte andernfalls mit einem militärischen Vorgehen.

(V.Varonivska--DTZ)

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