Deutsche Tageszeitung - Audi startet mit weniger Gewinn ins neue Jahr

Audi startet mit weniger Gewinn ins neue Jahr


Audi startet mit weniger Gewinn ins neue Jahr
Audi startet mit weniger Gewinn ins neue Jahr / Foto: © AFP/Archiv

Der Autobauer Audi ist schwach ins neue Jahr gestartet und hat im ersten Quartal deutlich weniger verdient als im Vorjahr. Der Gewinn nach Steuern des Konzerns, zu dem auch Bentley, Lamborghini und Ducati gehören, lag in den ersten drei Monaten 2025 bei 630 Millionen Euro nach 736 Millionen Euro im Vorjahr, wie das Unternehmen am Montag mitteilte. Das Chinageschäft schwächelt weiter, hinzu kommen Unsicherheiten durch US-Importzölle.

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Der Umsatz lag den Angaben zufolge mit 15,4 Milliarden Euro 12,4 Prozent über dem Vorjahr, die Auslieferungen der Audi-Kernmarke indes waren rückläufig. "Unsere Kennzahlen im ersten Quartal zeigen klar: Wir müssen unsere Effizienz und Wettbewerbsfähigkeit weiter steigern", erklärte Finanzchef Jürgen Rittersberger.

Ein noch schlechteres Ergebnis verhinderten auch die guten Geschäfte bei Lamborghini. Der Sportwagenhersteller verkaufte mehr Autos und steigerte seinen Umsatz und sein Ergebnis deutlich.

In China hat Audi indes weiter mit einer "intensiven Wettbewerbssituation" und starker Konkurrenz zu kämpfen, wie das Unternehmen angab. Die Verkäufe in die Volksrepublik gingen im Jahresvergleich um sieben Prozent zurück.

Hoffnungen liegen nun auf den neuen Modellen des Autobauers. Diese kommen "Schritt für Schritt in den weltweiten Märkten an", erklärte Audi-Chef Gernot Döllner. Positiv stimmte ihn zudem der Absatz und die Auftragseingänge im Bereich der E-Autos.

Audi habe "entscheidende Schritte für die Neuaufstellung unseres Unternehmens gemacht", erklärte Döllner. In diesem Zuge nannte er auch den im März im Rahmen einer Zukunftsvereinbarung angekündigten Stellenabbau im Unternehmen. Bis 2029 will Audi 7500 Jobs streichen.

An seiner Jahresprognose hielt Audi zunächst fest. Es sei jedoch noch nicht abschließend klar, wie sich US-Importzölle auf das Geschäft des Autobauers auswirken werden. Auch die Auswirkungen der Zukunftsvereinbarung seien "aktuell in Bewertung". Beide Sachverhalte waren daher nicht Teil des Ausblicks für das laufende Jahr.

Vergangene Woche hatte auch die Audi-Mutter Volkswagen deutlich gesunkene Gewinne gemeldet. Konkurrent Mercedes startete ebenfalls mit einem Gewinneinbruch ins neue Jahr.

(Y.Leyard--DTZ)

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