Deutsche Tageszeitung - Gewerkschaften rufen zu Bahn-Streiks in Frankreich auf

Gewerkschaften rufen zu Bahn-Streiks in Frankreich auf


Gewerkschaften rufen zu Bahn-Streiks in Frankreich auf
Gewerkschaften rufen zu Bahn-Streiks in Frankreich auf / Foto: © AFP/Archiv

Mehrere Bahn- Gewerkschaften haben für diese Woche in Frankreich zu Streiks aufgerufen. Am Montag fielen bereits mehrere Züge des Nahverkehrs im Großraum Paris und in der Region Hauts-de-France aus. Der Fernverkehr war zunächst nicht betroffen. Hintergrund des Streiks sind Forderungen nach mehr Gehalt und besseren Arbeitsbedingungen.

Textgröße ändern:

Am kommenden Wochenende ist mit größeren Auswirkungen zu rechnen, da am Donnerstag in Frankreich ein Feiertag ist und viele Menschen ein langes Wochenende planen. Ein Großteil der TGV-Verbindungen solle aber gesichert sein, sagte der Chef von SNCF Voyageurs Christophe Fanichet der Nachrichtenagentur AFP.

Bahnstreiks kurz vor oder zu Ferienzeiten sind in Frankreich keine Seltenheit. Im vergangenen Jahr gab es Streiks während der Ferienzeit im Februar und Mitte Dezember. 2022 streikten Bahnarbeiter rund um die Weihnachtsfeiertage.

(U.Beriyev--DTZ)

Empfohlen

Ministerin Reiche lädt für Montag zu Gespräch über Kerosinversorgung ein

Angesichts eines möglichen Kerosinmangels in Deutschland als Folge des Iran-Kriegs spricht Bundeswirtschaftsministerin Katherina Reiche (CDU) am Montag mit Vertreterinnen und Vertretern der Branche. Zu dem - teils virtuellen - Treffen am frühen Nachmittag eingeladen seien alle Beteiligten: Versorger, Flughäfen, Fluggesellschaften und Verbände, teilte eine Sprecherin Reiches mit. Auch ein Staatssekretär des Bundesverkehrsministeriums ist dabei.

Selenskyj verurteilt verlängerte Lockerung von US-Sanktionen für russisches Öl

Der ukrainische Präsident Wolodymyr Selenskyj hat die Verlängerung der Lockerung von US-Sanktionen für russisches Erdöl scharf kritisiert. "Jeder Dollar, der für russisches Öl gezahlt wird, ist Geld für den Krieg" gegen die Ukraine, schrieb Selenskyj am Sonntag auf Onlineplattformen.

Lage im Iran-Konflikt durch erneute Sperrung der Straße von Hormus stark angespannt

Vor dem bislang für kommenden Mittwoch geplanten Ende der Waffenruhe im Iran-Krieg bleibt die Lage in dem Konflikt extrem angespannt. Nach der erneuten iranischen Blockade der für den Welthandel immens wichtigen Straße von Hormus drohte Teheran am Wochenende mit dem Beschuss aller Schiffe, die sich der Meerenge nähern. Mindestens ein Öltanker in der Region geriet bereits unter Beschuss. US-Präsident Donald Trump warnte, die USA ließen sich nicht vom Iran "erpressen".

Iranische Revolutionsgarden schießen auf Tanker - Auch TUI-Schiff bedroht

Die iranischen Revolutionsgarden haben nach der erneuten Schließung der Straße von Hormus auf mindestens ein Schiff geschossen und auch das TUI-Kreuzfahrtschiff "Mein Schiff 4" bedroht. Wie die britische Behörde für maritime Sicherheit (UKMTO) am Samstag mitteilte, berichtete der Kapitän eines Tankers von einem Angriff durch zwei Patrouillenboote der Revolutionsgarden rund 37 Kilometer nordöstlich von Oman.

Textgröße ändern: