Deutsche Tageszeitung - Umfrage: 1,8 Millionen Menschen haben wegen hoher Heizkosten im Winter gefroren

Umfrage: 1,8 Millionen Menschen haben wegen hoher Heizkosten im Winter gefroren


Umfrage: 1,8 Millionen Menschen haben wegen hoher Heizkosten im Winter gefroren
Umfrage: 1,8 Millionen Menschen haben wegen hoher Heizkosten im Winter gefroren / Foto: © AFP/Archiv

In Deutschland haben einer Umfrage zufolge 1,8 Millionen Menschen (drei Prozent) im vergangenen Winter so stark Heizkosten gespart, dass sie regelmäßig gefroren haben. Besonders häufig waren Menschen mit Gasheizung davon betroffen, wie das Heidelberger Vergleichsportal Verivox am Mittwoch mitteilte. Weitere 19 Prozent oder 13 Millionen erwachsene Menschen senkten ihre Wohlfühltemperatur demnach "spürbar" ab.

Textgröße ändern:

Der vergangene Winter war deutlich kälter als der vorherige. "Zusätzlich verteuert wurde das Heizen mit Gas durch die Rückkehr zum vollen Mehrwertsteuersatz auf Erdgas im April 2024", erklärte Verivox-Energieexperte Thorsten Storck. Auch der CO2-Preis stieg zu Beginn des Jahrs weiter an. Das führte laut Umfrage dazu, dass viele Menschen ihre Heizungen herunterdrehten und die Wohnungen deshalb häufig zu kalt waren.

Befragt wurden den Angaben zufolge 1007 Menschen im Alter zwischen 18 und 79 Jahren. Die Umfrage ist demnach bevölkerungsrepräsentativ hinsichtlich Alter, Geschlecht und Bundesland.

(G.Khurtin--DTZ)

Empfohlen

Tödlicher Schusswaffenangriff bei Paris: Verdächtiger bestreitet rassistisches Motiv

Nach dem tödlichen Schusswaffenangriff in zwei Pariser Vorstädten hat der mutmaßliche Täter ein rassistisches Motiv bestritten. Der 39-jährige Kevin T. bestreite nicht die Tat selbst, wohl aber deren rassistischen Charakter, sagte der französische Anti-Terror-Staatsanwalt Olivier Christen am Montag. Nach einer vorübergehenden Einweisung in die Psychiatrie wurde der Verdächtige erneut in Polizeigewahrsam genommen.

Microsoft bietet jedem vierten Mitarbeiter eine Abfindung an

Der Microsoft-Konzern hat 60.000 Mitarbeitern Abfindungen angeboten - gut einem Viertel der weltweiten Belegschaft. Berechtigt seien Beschäftigte in den USA, Kanada, Indien und Großbritannien, erklärte Personalchefin Amy Coleman am Montag. Es ist bereits das zweite Abfindungsprogramm bei Microsoft in diesem Jahr.

Trotz Fangverboten: Deutsche Ostseefischer dürfen 2027 weiter Hering fischen

Trotz weitreichender Fangverbote dürfen deutsche Ostseefischer im kommenden Jahr weiter geringe Mengen Hering fischen. Die EU-Agrarminister einigten sich am Montag in Luxemburg darauf, die bisherige Ausnahme für kleine Küstenfischer beizubehalten. Die Fischbestände sind seit Jahren stark bedroht, insbesondere im für Deutschland relevanten westlichen Teil der Ostsee schränkt die EU die Fischerei deshalb ein.

"Peinlich" und "Skandal": Kritik an Auftritt von Audi-Chef in den USA reißt nicht ab

Der Auftritt von Audi-Chef Gernot Döllner an der Seite von US-Präsident Donald Trump schlägt weiter hohe Wellen: Arbeitnehmervertreterinnen sowie und Politik übten am Montag scharfe Kritik. IG-Metall-Chefin Christiane Benner bezeichnete den Auftritt als "politisch inakzeptabel". Döllner habe "eklatant" die eigenen Unternehmensregeln verletzt, die ausdrücklich politische Neutralität im Vorfeld von Wahlen verordneten. Das Unternehmen hingegen wies eine parteipolitische Positionierung von sich.

Textgröße ändern: