Deutsche Tageszeitung - Stimmung von deutschen Unternehmen in Asien-Pazifik-Region hellt sich auf

Stimmung von deutschen Unternehmen in Asien-Pazifik-Region hellt sich auf


Stimmung von deutschen Unternehmen in Asien-Pazifik-Region hellt sich auf
Stimmung von deutschen Unternehmen in Asien-Pazifik-Region hellt sich auf / Foto: © AFP

Die Stimmung der deutschen Unternehmen in der Region Asien-Pazifik hat sich verglichen mit Herbst vergangenen Jahres aufgehellt. Wie eine Auswertung der Deutschen Außenhandelskammer (AHK) zeigt, berichten 38 Prozent der Firmen in der Region - ohne Hongkong, Taiwan und China - von gut laufenden Geschäften. Im Herbst waren es drei Prozentpunkte weniger gewesen. "Damit zeigt sich eine spürbare, wenn auch verhaltene Erholung", erklärte die AHK.

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Besonders positiv bewerteten den Angaben zufolge deutsche Unternehmen auf den Philippinen (58 Prozent) und in Sri Lanka (54 Prozent) die aktuelle Lage. In Südkorea dagegen nahmen 36 Prozent die aktuelle Geschäftslage negativ und lediglich 17 Prozent positiv wahr.

Pessimistischer als im Rest der Region ist die Lage in "Greater China", also Hongkong, Taiwan und Volksrepublik China. 25 Prozent der Firmen sprechen dort von einer guten Geschäftslage, 27 Prozent sehen sie negativ – eine leichte Verschlechterung gegenüber dem Herbst. Auch der Ausblick bleibt demnach verhalten. Die Region ist für die deutsche Wirtschaft von "herausragender Bedeutung". Etwa 40 Prozent des deutschen Außenhandels außerhalb der EU entfallen inzwischen auf diese Länder.

Handelsbarrieren werden der Auswertung zufolge jedoch immer mehr zum Unsicherheitsfaktor. So bewerten aktuell 37 Prozent der Firmen mit Geschäften außerhalb von "Greater China" Handelsbarrieren als Risiko; im Herbst waren es 23 Prozent. Eine große Rolle bei der Beurteilung der Lage spielen weiterhin auch die schwache Nachfrage (49 Prozent) und wirtschaftspolitische Unsicherheiten (44 Prozent).

"Gerade Handelshemmnisse und politische Eingriffe verändern die Spielregeln des internationalen Geschäfts spürbar", erklärte der Außenhandelschef der Deutschen Industrie- und Handelskammer, Volker Treier. Es gebe eine deutliche Verschiebung in der Risikowahrnehmung "weg von der Marktentwicklung hin zu politisch und währungspolitisch motivierten Störungen".

(S.A.Dudajev--DTZ)

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