Deutsche Tageszeitung - ADAC-Autotest: Akku von VW-E-Auto ID.3 nach Garantieablauf noch in gutem Zustand

ADAC-Autotest: Akku von VW-E-Auto ID.3 nach Garantieablauf noch in gutem Zustand


ADAC-Autotest: Akku von VW-E-Auto ID.3 nach Garantieablauf noch in gutem Zustand
ADAC-Autotest: Akku von VW-E-Auto ID.3 nach Garantieablauf noch in gutem Zustand / Foto: © AFP

Das VW-Elektroauto des Typs ID.3 und seine Batterie haben bei einer Zwischenbilanz nach einem bislang vierjährigen Dauertest des ADAC gut abgeschnitten. Auch nach Ende der Garantie für den Akku nach 160.000 gefahrenen Kilometern sei das Fahrzeug in einem "rundum guten Zustand", teilte der Automobilclub am Dienstag in München mit. Der Akku verfüge im Schnitt noch über rund 91 Prozent der ursprünglichen Batteriekapazität.

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Damit liege das Auto deutlich oberhalb des Grenzwertes von 70 Prozent, den der Wolfsburger Autobauer bei dieser Laufleistung mindestens verspreche. Im Dauertest sei der Akku überdies "nicht sonderlich pfleglich behandelt" worden, fügte der ADAC hinzu: Zum einen sei er regelmäßig auf 100 Prozent geladen worden, was die Batteriezellen "auf eine Belastungsprobe" stelle. Und zum anderen hätten die Tester häufiger Schnellladesäulen verwendet als der durchschnittliche Privatnutzer.

Die Tester verwiesen auch auf die Reichweite, die trotz geringerer Batteriekapazität annähernd gleich wie zum Zeitpunkt des Kaufs geblieben sei. "Möglich ist das, da regelmäßige Softwareupdates das Fahrzeug effizienter gemacht haben", führte der ADAC aus. Der Automobilclub riet dem Autokonzern aber zu einem Softwareupdate, damit die eingebaute Batterieheizung ein- und ausgeschaltet werden kann. Dass dies bisher nicht möglich sei, könne bei kalten Temperaturen zu längeren Ladepausen führen.

Allerdings verwies der ADAC auch auf einige fällig gewordene Reparaturen, etwa eine defekte GPS-Antenne für 525 Euro oder an der Ladeklappe für 227 Euro. Zwar sei der ID.3 "erfreulich wartungsarm" - für die zweite Wartung jedoch seien trotz der vermeintlich überschaubaren Arbeiten 527 Euro fällig geworden, erklärte der Club weiter. Zudem zahlten die Tester demnach noch einmal ungefähr die Hälfte davon zusätzlich für den Service an der CO2-Klimaanlage.

(G.Khurtin--DTZ)

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