Deutsche Tageszeitung - EU und USA erzielen Handelsabkommen: Trump kündigt 15 Prozent Zoll auf EU-Waren an

EU und USA erzielen Handelsabkommen: Trump kündigt 15 Prozent Zoll auf EU-Waren an


EU und USA erzielen Handelsabkommen: Trump kündigt 15 Prozent Zoll auf EU-Waren an
EU und USA erzielen Handelsabkommen: Trump kündigt 15 Prozent Zoll auf EU-Waren an / Foto: © AFP

Die USA und die Europäische Union haben sich auf ein Handelsabkommen geeinigt, das nach Angaben von US-Präsident Donald Trump 15 Prozent Zoll auf Waren aus der EU vorsieht. "Wir haben eine Einigung erzielt. Es ist ein gutes Abkommen für alle", sagte Trump am Sonntag nach einem Treffen mit EU-Kommissionspräsidentin Ursula von der Leyen in seinem Golf-Resort im schottischen Turnberry.

Textgröße ändern:

Auch von der Leyen sprach von einem "guten Abkommen". "Wir haben ein Handelsabkommen zwischen den beiden größten Volkswirtschaften der Welt. Das ist ein großes Abkommen, ein riesiges Abkommen", sagte von der Leyen nach ihrem Treffen mit Trump.

Die EU-Kommission hatte sich intensiv für ein Handelsabkommen mit den USA eingesetzt, um die Handelsbeziehungen im Wert von jährlich 1,9 Billionen US-Dollar zu sichern.

Trump hatte Anfang April einen Zollkonflikt mit Handelspartnern in aller Welt entfacht. Der EU drohte er zuletzt mit Zöllen von 30 Prozent, die am 1. August in Kraft getreten wären, hätte es bis dahin keine Einigung gegeben.

(U.Stolizkaya--DTZ)

Empfohlen

Defekt an Zugmaschine: Castor-Transport von Jülich nach Ahaus abgesagt

Wegen eines Defekts an der Zugmaschine ist ein in der Nacht zum Donnerstag geplanter Castor-Transport mit Atommüll von Jülich nach Ahaus abgesagt worden. Das Problem sei noch vor der Ausfahrt aus dem Forschungszentrum in Jülich festgestellt worden, teilte die Polizei in Münster mit. Da es nicht möglich gewesen sei, das Spezialfahrzeug schnell zu reparieren oder auszutauschen, habe die Polizei entschieden, "den Transport nicht wie geplant durchzuführen".

Nach Seeblockade-Verkündung: Huthi-Miliz meldet Angriffe auf saudiarabische Tanker

Die pro-iranische Huthi-Miliz im Jemen hat nach eigenen Angaben zwei saudiarabische Öltanker im Roten Meer beschossen. Die beiden Schiffe seien mit Raketen und Drohnen attackiert worden, erklärte die Miliz am Donnerstag im Onlinedienst Telegram. Die beiden Schiffe hätten gegen eine Seeblockade verstoßen, die Anfang der Woche von den Huthis gegen Saudi-Arabien verhängt worden war.

USA schließen Abkommen mit Saudi-Arabien über Aufbau von zivilem Atomprogramm

Inmitten des Iran-Kriegs haben die USA und Saudi-Arabien ein Abkommen zum Aufbau eines zivilen Atomprogramms in dem Golfstaat geschlossen. Zwei entsprechende Verträge seien von US-Energieminister Chris Wright sowie seinem saudischen Amtskollegen, Prinz Abdulasis bin Salman, unterzeichnet worden, teilte am Mittwoch das Energieministerium in Washington mit. Es betonte zugleich, dass Vorkehrungen getroffen worden seien, dass Saudi-Arabien durch die US-Unterstützung keine Atomwaffen entwickeln könne.

Neuer US-Prozess wegen Social-Media-Sucht geplatzt

In den USA ist ein erneuter Prozess um die mutmaßliche Social-Media-Sucht eines Jugendlichen geplatzt. Der Teenager zog seine Klage gegen den Meta-Konzern mit seinen Diensten Instagram und Facebook am Mittwoch kurzfristig zurück, wie seine Anwälte mitteilten. Das Verfahren sollte eigentlich am Montag in Los Angeles beginnen.

Textgröße ändern: