Deutsche Tageszeitung - Strand an der Nordsee: Betrunkene Autofahrerin fährt sich im Sand fest

Strand an der Nordsee: Betrunkene Autofahrerin fährt sich im Sand fest


Strand an der Nordsee: Betrunkene Autofahrerin fährt sich im Sand fest
Strand an der Nordsee: Betrunkene Autofahrerin fährt sich im Sand fest / Foto: © AFP/Archiv

Eine betrunkene Autofahrerin hat sich am Nordseestrand in Sankt Peter-Ording mit ihrem Transporter im Sand festgefahren. Das Fahrzeug fiel einer Streifenbesatzung am späten Mittwochabend auf, weil es ohne funktionierendes Rücklicht in einen gesperrten Strandabschnitt fuhr, wie die Polizei in Flensburg am Donnerstag berichtete.

Textgröße ändern:

Die 31-Jährige befuhr mit ihrem Transporter demnach einen Holzsteg und anschließend einen für Fahrzeuge gesperrten Strandabschnitt. Dort blieb sie mit ihrem Wagen im Sand stecken. Ein Atemalkoholtest bei der Frau ergab 1,55 Promille. Ihr wurde eine Blutprobe entnommen, den Führerschein musste die Fahrerin abgeben. Sie muss sich nun wegen Trunkenheit im Verkehr strafrechtlich verantworten.

(L.Møller--DTZ)

Empfohlen

Hohe Spritpreise: Klingbeil pocht trotz Absage des Kanzlers auf Markteingriffe

Bundesfinanzminister Lars Klingbeil (SPD) pocht trotz der Absage von Kanzler Friedrich Merz (CDU) auf Markteingriffe in der Spritpreiskrise. "Das Wirksamste ist gerade der Eingriff in den Markt. Das sehen wir in anderen europäischen Ländern", sagte Klingbeil in einem Interview mit der "Süddeutschen Zeitung" (Samstagsausgabe). "Und ich finde, wir sollten diesen Mut auch haben."

Iran-Krieg: US-Inflation springt im März auf 3,3 Prozent

Im Iran-Krieg ist die Inflation in den USA sprunghaft gestiegen. Die Verbraucherpreise legten im März um 3,3 Prozent im Vergleich zum Vorjahresmonat zu, wie das Arbeitsministerium am Freitag in Washington mitteilte. Das waren 0,9 Prozentpunkte mehr als im Februar. Hauptgrund sind die durch den Krieg massiv erhöhten Öl- und Gaspreise.

Reiche für Direktzahlung zur Unterstützung von Pendlern in der Spritpreiskrise

Bundeswirtschaftsministerin Katherina Reiche (CDU) hält direkte Finanzhilfen für Pendlerinnen und Pendler zur Entlastung von den stark gestiegenen Kraftstoffpreisen für möglich. Der frühere Finanzminister Jörg Kukies (SPD) habe es geschafft, einen Direktzahlungsmechanismus über eine App einzurichten, dort seien rund 14 Millionen Kontodaten von Bürgerinnen und Bürgern hinterlegt. "Diesen Mechanismus kann man sehr wohl nutzen, um Pendler, die ganz besonders lange Strecken zu fahren haben, direkt zu entlasten und Geld zuzuweisen", sagte Reiche am Freitag den Sendern RTL und ntv.

"Arbeitsgespräch" bei Klingbeil: "Wertvoller Input" für Koalitionsausschuss

Beim Treffen von Bundesfinanzminister Lars Klingbeil (SPD) mit Vertreterinnen und Vertretern von Gewerkschaften und Unternehmensverbänden sind laut einer Ministeriumssprecherin Maßnahmen in der aktuellen Energiepreiskrise erörtert worden. Außerdem ging es um die generelle Stärkung der Wettbewerbsfähigkeit des Standorts Deutschland, wie die Sprecherin am Freitag mitteilte. Über die Inhalte des Gesprächs sei Vertraulichkeit vereinbart worden. Der Finanzminister werde die diskutierten Punkte als "wertvollen Input" mit in die weiteren Gespräche innerhalb der Bundesregierung nehmen.

Textgröße ändern: