Deutsche Tageszeitung - Viele UV-Schutzcremes in Australien bieten keinen ausreichenden Schutz

Viele UV-Schutzcremes in Australien bieten keinen ausreichenden Schutz


Viele UV-Schutzcremes in Australien bieten keinen ausreichenden Schutz
Viele UV-Schutzcremes in Australien bieten keinen ausreichenden Schutz / Foto: © Getty Images North America/AFP

In Australien, dem Land mit der weltweit höchsten Hautkrebsrate, halten viele verkaufte UV-Schutzcremes Untersuchungen zufolge nicht ihre Hautschutzversprechen. In vielen Fällen seien die angegebenen UV-Schutzfaktoren deutlich zu hoch, erklärte die Kontrollbehörde TGA. Auf behördliche Anweisung hin wurden nun reihenweise Produkte aus dem Verkauf genommen.

Textgröße ändern:

Die Verbraucherorganisation CHOICE hatte im Juni 20 Produkte bekannter Marken untersucht. Nur vier von ihnen erreichten den angegebenen Lichtschutzfaktor. Die TGA (Therapeutic Goods Administration), eine Behörde des Gesundheitsministeriums, startete daraufhin eine Folgeuntersuchung, die sogar rund 20 Sonnencremes identifizierte, die ihre Schutzversprechen möglicherweise nicht einhalten.

In einigen Fällen kamen Sonnencremes mit UV-Schutzfaktor 50+ in der Realität gerade einmal auf Faktor 21, erklärte die TGA. Von den beanstandeten Sonnencremes wurden acht freiwillig zurückgerufen, bei zehn wurde der Verkauf ausgesetzt, zwei werden derzeit überprüft. "Bis die TGA ihre Prüfung abgeschlossen hat, sollten Sie die Verwendung eines alternativen Produkts in Betracht ziehen", warnte die Behörde.

(P.Vasilyevsky--DTZ)

Empfohlen

Iran-Krieg: Geschäftsklima der Reisebranche deutlich verschlechtert

Das Geschäftsklima bei Reisebüros und -veranstaltern hat sich wegen des Iran-Krieges deutlich verschlechtert: Der Branchenindikator des Ifo fiel von minus 14,8 Punkten im Februar auf minus 41,7 Punkte im März, wie das Institut in München am Freitag mitteilte. Die geopolitische Situation führe zu hoher Verunsicherung bei Reisenden und Reiseunternehmen, besonders für Reisen über die Golfstaaten im Nahen Osten.

Eintägiger Streik des Kabinenpersonals der Lufthansa hat begonnen

Bei der Lufthansa hat am Freitag ein eintägiger Streik des Kabinenpersonals begonnen. Am Flughafen Frankfurt am Main wurden am Morgen mehrere Flüge annulliert, wie auf der Website des Flughafens zu sehen war. Die Gewerkschaft Unabhängige Flugbegleiter Organisation (UFO) hat bis 22.00 Uhr zum Streik bei der Kernmarke Lufthansa und der Tochter Cityline aufgerufen.

Finanzminister Klingbeil trifft Gewerkschaften und Wirtschaftsverbände

Bundesfinanzminister Lars Klingbeil (SPD) hat die Spitzen von Unternehmensverbänden und Gewerkschaften wegen der Energiepreiskrise zu einem Treffen am Freitagvormittag in Berlin geladen. Neben den wirtschaftlichen Folgen des Iran-Kriegs für Unternehmen sowie Verbraucherinnen und Verbraucher soll es nach Angaben von Klingbeils Ministerium auch um "möglichst zielgenaue" Entlastungen gehen.

Trump warnt Teheran vor Erheben von Mautgebühren in Straße von Hormus

US-Präsident Donald Trump hat Teheran vor dem Erheben von Mautgebühren in der Straße von Hormus gewarnt. "Es gibt Berichte, dass der Iran Tanker, die durch die Straße von Hormus fahren, zur Kasse bittet", erklärte Trump am Donnerstag in seinem Onlinedienst Truth Social. "Das sollten sie besser nicht tun, und falls doch, sollten sie sofort damit aufhören."

Textgröße ändern: