Deutsche Tageszeitung - Rakete von Amazon-Gründer: Zwei Deutsche für Flug ins All vorgesehen

Rakete von Amazon-Gründer: Zwei Deutsche für Flug ins All vorgesehen


Rakete von Amazon-Gründer: Zwei Deutsche für Flug ins All vorgesehen
Rakete von Amazon-Gründer: Zwei Deutsche für Flug ins All vorgesehen / Foto: © GETTY IMAGES NORTH AMERICA/AFP

Zwei Deutsche fliegen demnächst mit einer Rakete von Amazon-Gründer Jeff Bezos ins All. Die Raumfahrtingenieure Michaela Benthaus und Hans Königsmann sind Teil der sechsköpfigen Besatzung der "New Shepard"-Rakete, wie Bezos' Raumfahrtkonzern Blue Origin am Mittwoch bestätigte. Das Datum für die NS-37-Mission steht noch aus.

Textgröße ändern:

Benthaus arbeitet für die europäische Raumfahrtagentur ESA und hatte ihre Teilnahme bereits bekanntgegeben. Sie ist nach eigenen Angaben die erste Rollstuhlfahrerin auf einer sogenannten suborbitalen Mission - also einem Flug ins All, bei dem die Erde nicht vollständig umrundet wird. "Dies fühlt sich wie ein wichtiger Schritt an, da die Raumfahrt für Menschen mit Behinderungen noch in den Kinderschuhen steckt", schrieb Benthaus im Onlinenetzwerk Linkedin.

Königsmann arbeitete lange für das US-Raumfahrtunternehmen SpaceX von Tech-Milliardär Elon Musk. Er nannte den Flug mit Benthaus an Bord der "New Shepard"-Rakete einen "persönlichen Meilenstein". Der Start ist vom Weltraumbahnhof Van Horn im US-Bundesstaat Texas geplant.

(M.Dylatov--DTZ)

Empfohlen

Vaterglück von Spahn: Keine Änderung der Rechtslage bei Leihmutterschaft geplant

Nach Berichten über das neue Vaterglück von Unions-Fraktionschef Jens Spahn (CDU) mit Hilfe einer Leihmutterschaft hat das Bundesfamilienministerium klargestellt, dass dieses Verfahren in Deutschland verboten bleibt. "Der Koalitionsvertrag sieht keine Änderung der aktuellen Rechtslage vor", sagte ein Sprecher des Ministeriums am Donnerstag den Zeitungen der Funke Mediengruppe. Grundsätzlich bestehe ein Verbot der Leihmuttervermittlung. Aus der Union kam derweil eine Rücktrittsforderung an Spahn.

Äußerungen von Merz zu Kürzungen beim Unterhaltsvorschuss sorgen für Kritik

Die Aussagen von Kanzler Friedrich Merz (CDU) zu den geplanten Kürzungen beim Unterhaltsvorschuss sind auf scharfe Kritik gestoßen. Die jüngsten Äußerungen von Merz und Familienministerin Karin Prien (CDU) zeigten, "dass sie die Lebenssituation von Alleinerziehenden und ihren Kindern nicht verstanden haben", sagte Mecklenburg-Vorpommerns Ministerpräsidentin Manuela Schwesig (SPD) dem "Spiegel". Viele Alleinerziehende arbeiteten und seien trotzdem auf den Unterhaltsvorschuss angewiesen.

Landgericht Bonn verhängt Bewährungsstrafe für Hilfe bei versuchten Cum-Ex-Geschäften

Wegen Hilfe beim Versuch von sogenannten Cum-Ex-Geschäften ist ein früherer Bankmitarbeiter in Bonn zu einer Bewährungsstrafe verurteilt worden. Das Landgericht in der nordrhein-westfälischen Stadt sprach den 49-Jährigen am Donnerstag nach Angaben eines Sprechers der Beihilfe zur versuchten Steuerhinterziehung schuldig. 150.000 Euro, die der Angeklagte als Bonus erhielt, werden eingezogen.

Deutsche Chemieindustrie steckt weiter in der Krise - hofft aber auf Reformkurs

Rückgänge bei Umsatz, Produktion und Investitionen: Die kriselnde chemisch-pharmazeutische Industrie in Deutschland kämpft auch 2026 mit sinkenden Zahlen. Das erste Halbjahr sei "enttäuschend“ verlaufen, erklärte der Präsident des Branchenverbands VCI, Markus Steilemann, am Donnerstag, Dennoch sieht der Verband "weiterhin großes Potenzial für den Industriestandort Deutschland" - ein "erster Schritt" ist demnach das jüngste Reformpaket der Bundesregierung.

Textgröße ändern: