Deutsche Tageszeitung - Auswertung: Grün wird als Autofarbe immer beliebter

Auswertung: Grün wird als Autofarbe immer beliebter


Auswertung: Grün wird als Autofarbe immer beliebter
Auswertung: Grün wird als Autofarbe immer beliebter / Foto: © AFP/Archiv

Grün wird als Autofarbe bei den deutschen Autofahrerinnen und -fahrern immer beliebter. Bei der Wahl der Farbe setzten die Autofahrer 2025 zwar weiterhin vorwiegend auf die Farben Grau/Silber, Schwarz oder Weiß, "aber seit 2021 steigen die Neuzulassungen von Pkw in grün kontinuierlich", erklärte der Verband der Automobilindustrie (VDA), der entsprechende Daten des Kraftfahrbundesamtes ausgewertet hat, am Dienstag.

Textgröße ändern:

Der Trendsetter Grün macht demnach zwar insgesamt nur 3,9 Prozent aller Neuzulassungen aus. Zugleich verzeichnete der VDA im Vergleich zum Vorjahr ein Plus von 26,5 Prozent bei den grünen Autos. Die "beliebteste bunte Farbe" bei Pkw bleibt laut VDA blau, danach folgt Rot auf Rang zwei vor Grün auf dem dritten Platz.

Grau/silber, schwarz und weiß liegen den Angaben zufolge weiterhin auf den ersten drei Rängen der Neuzulassungen. "Die Farbwahl unterliegt einem sich selbst verstärkenden Effekt, denn viele Pkw-Käuferinnen und -Käufer denken bei ihrer Farbentscheidung bereits an den Wiederverkauf in einigen Jahren und rechnen sich den besten Wert bei einer aktuell sehr beliebten Farbe aus, also Grau/Silber, Schwarz und Weiß", erklärte der Verband. Trotzdem ging der Anteil dieser Favoriten von 79,5 auf 77,8 Prozent zurück.

(Y.Ignatiev--DTZ)

Empfohlen

Commerzbank bekräftigt Ablehnung von Übernahme durch Unicredit

Die Frankfurter Commerzbank hat ihre Ablehung der von der italienischen Unicredit angestrebten Übernahme bekräftigt. Das Angebot der italienischen Großbank biete "kein ausreichendes Wertschöpfungspotenzial" für die Commerzbank-Aktionäre, erklärte das deutsche Institut am Dienstag. Ein Großteil der von der Unicredit skizzierten Potenziale könne die Commerzbank auch eigenständig erwirtschaften - ohne das Risiko einer Zusammenlegung.

Hohe Preise: Verbrauch von Fruchtsaft sinkt - Gemüsesaft legt zu

Im vergangenen Jahr ist in Deutschland weniger Fruchtsaft getrunken worden. Der Pro-Kopf-Verbrauch von Fruchtsäften und Nektaren ging um sechs Prozent auf gut 20 Liter pro Person zurück, wie der Verband der deutschen Fruchtsaftindustrie (VdF) am Dienstag mitteilte. Der Verband führt dies auf die gestiegenen Preise etwa für Orangensaft zurück.

Klingbeil plant Milliarden-Entlastung von Ländern und Kommunen

Bundesfinanzminister Lars Klingbeil (SPD) plant Milliarden-Entlastungen für Länder und Kommunen. Die finanzielle Unterstützung der Länder im Umfang von etwa einer Milliarde Euro jährlich bis 2029 soll die klammen Städte und Gemeinden besser aufstellen, wie aus einem Gesetzentwurf vorgeht, welcher der Nachrichtenagentur AFP am Dienstag vorlag. Die Vorlage aus dem Finanzministerium wird derzeit innerhalb der Bundesregierung abgestimmt und soll in Kürze dem Kabinett vorgelegt werden.

CDU-Politiker Müller: Staat kann Ölpreisschock nicht vollständig ausgleichen

Unionsfraktionsvize Sepp Müller (CDU) dämpft Erwartungen an umfassende staatliche Entlastungen für Autofahrerinnen und -fahrer wegen der Spritpreiskrise. "Jetzt braucht es Ehrlichkeit statt leerer Versprechungen", sagte Müller am Dienstag der "Welt". "Den Preisschock können wir nicht vollständig aus Steuermitteln ausgleichen." Solange die Krise in der Straße von Hormus anhalte, blieben die Energiepreise hoch.

Textgröße ändern: