Deutsche Tageszeitung - So viele Übernachtungen wie nie: Tourismusbranche stellt erneut Rekord auf

So viele Übernachtungen wie nie: Tourismusbranche stellt erneut Rekord auf


So viele Übernachtungen wie nie: Tourismusbranche stellt erneut Rekord auf
So viele Übernachtungen wie nie: Tourismusbranche stellt erneut Rekord auf / Foto: © AFP/Archiv

Die allermeisten Gäste kommen aus dem Inland: Deutschlands Tourismusbranche hat im vergangenen Jahr erneut einen Rekord aufgestellt. Hotels, Pensionen und Campingplätze verzeichneten insgesamt 497,5 Millionen Übernachtungen und damit 0,3 Prozent mehr als im bisherigen Rekordjahr 2024, wie das Statistische Bundesamt in Wiesbaden am Mittwoch mitteilte. Dazu trugen auch die Zahlen zum Jahresende bei: Im Dezember verbuchten die Betriebe 32 Millionen Übernachtungen - so viele wie nie in einem Dezember.

Textgröße ändern:

Die Tourismusbranche zählte 413,7 Millionen Gäste aus dem eigenen Land und damit 0,7 Prozent mehr als im Vorjahr, wie das Statistikamt weiter mitteilte. Die Zahl der Übernachtungen von Gästen aus dem Ausland dagegen ging um 1,8 Prozent auf 83,8 Millionen zurück - ein Grund ist auch die Fußball-Europameisterschaft im Sommer 2024, die viele Besucher aus dem Ausland angezogen hatte. Der Anteil ausländischer Übernachtungsgäste lag 2025 bei 16,8 Prozent.

Beliebt war laut Statistik nach wie vor der Campingurlaub: Die Zahl der Übernachtungen auf Campingplätzen stieg um 4,2 Prozent auf insgesamt rund 44,7 Millionen an. Im Vergleich zum Vor-Corona-Jahr 2019 ist das eine Steigerung um rund 25 Prozent.

Hotels, Gasthöfe und Pensionen verzeichneten rund 298,6 Millionen Übernachtungen - 0,4 Prozent weniger als im Vorjahr. Die Zahl der Übernachtungen in Ferienunterkünften blieb mit knapp 97 Millionen in etwa gleich.

(V.Sørensen--DTZ)

Empfohlen

Bundestag stimmt über Umgestaltung von Bürgergeld zu Grundsicherung ab

Der Bundestag stimmt am Donnerstag (11.20 Uhr) abschließend über die Umgestaltung des Bürgergelds zu einer neuen Grundsicherung ab. Die Reform der schwarz-roten Regierungskoalition sieht verschärfte Mitwirkungspflichten und härtere Sanktionsandrohungen vor. So sollen Betroffenen die Leistungen gekürzt oder sogar gestrichen werden, wenn sie Termine beim Jobcenter verpassen. Sozialverbände und Gewerkschaften kritisieren die Änderungen scharf.

Namensverbot für Veggie-Burger geht in die nächste Verhandlungsrunde

EU-Verhandler könnten am Donnerstag vorerst entscheiden, ob vegetarische Fleischersatzprodukte weiter Burger, Schnitzel oder Wurst heißen dürfen. Der Vorschlag für ein EU-weites Namensverbot geht ab 14.00 Uhr in Brüssel in die nächste Verhandlungsrunde zwischen Vertretern aus dem Europaparlament und dem Rat der 27 EU-Staaten. Ob sich der Vorschlag durchsetzt, ist weiter unklar.

EU-Expertenkommission zu Social-Media-Verbot für Jugendliche nimmt Arbeit auf

In Brüssel nimmt am Donnerstag eine EU-Expertenkommission zu einem möglichen Social-Media-Verbot für Kinder und Jugendliche ihre Arbeit auf. Kommissionspräsidentin Ursula von der Leyen soll die erste Sitzung des Gremiums eröffnen. Die Experten der Kommission sollen nach Angaben eines Sprechers Empfehlungen abgeben, wie die EU Kinder und Jugendliche besser vor Suchtgefahren und Gewalt auf Instagram, Snapchat und Co. schützen kann.

Kuba: Erneut großflächiger Stromausfall auf Karibikinsel

In Kuba ist erneut großflächig die Stromversorgung zusammengebrochen. Auch die Hauptstadt Havanna war am Mittwoch von dem Ausfall in zwei Dritteln des Landes betroffen. Der staatliche Stromversorger UNE erklärte, Ursache sei ein Schaden im Antonio-Guiteras-Kraftwerk im Westen Kubas.

Textgröße ändern: