Deutsche Tageszeitung - 102 Millionen internationale Gäste: Frankreich bleibt meistbesuchtes Touristenziel

102 Millionen internationale Gäste: Frankreich bleibt meistbesuchtes Touristenziel


102 Millionen internationale Gäste: Frankreich bleibt meistbesuchtes Touristenziel
102 Millionen internationale Gäste: Frankreich bleibt meistbesuchtes Touristenziel / Foto: © AFP

Frankreich hat im vergangenen Jahr seine Position als weltweit populärstes Touristenziel behauptet. Nach Regierungsangaben vom Donnerstag besuchten 102 Millionen internationale Gäste das Land, nach 100 Millionen im Jahr 2024. Damit bleibe Frankreich weiter "das meistbesuchte Land der Welt", hob das Tourismusministerium in Paris hervor. Allerdings verringert sich der Abstand zu Spanien, das 2025 auf rund 97 Millionen ausländische Besucher kam.

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Während Frankreich nach Ministeriumsangaben 2025 Rekordeinnahmen aus dem internationalen Tourismus von 77,5 Milliarden Euro erreichte, beliefen sich diese in Spanien nach offiziellen Angaben gar auf 135 Milliarden Euro. Die französische Tourismusagentur Atout France hat an den spanischen Umsatzzahlen jedoch Zweifel und geht von rund 105 Milliarden Euro in Spanien durch ausländische Besucherinnen und Besucher aus.

Bei den Übernachtungszahlen europäischer Gäste in Frankreich legten im vergangenen Jahr vor allem die Übernachtungen von Touristinnen und Touristen aus Deutschland zu (plus neun Prozent ). Dahinter folgen Gäste aus Italien, Spanien, Belgien und den Niederlanden mit jeweils plus fünf Prozent. Bei Gästen von außerhalb Europas verzeichneten die französischen Beherbergungsbetriebe einen deutlichen Anstieg bei den Buchungen von Touristen aus Nordamerika, während die Übernachtungen von Gästen aus Asien trotz eines leichten Anstiegs im Vorjahresvergleich weiter unterhalb des Niveaus von vor der Corona-Krise lagen.

Weiterhin das beliebteste Urlaubsland blieb Frankreich 2025 indes auch für die Französinnen und Franzosen selbst. Allerdings zeigte sich hier ein rückläufiger Trend: Die Zahl der Übernachtungen sank um fünf Prozent, während die Übernachtungen französischer Touristen im Ausland um vier Prozent zulegten, vor allem in anderen Mittelmeerländern.

(L.Møller--DTZ)

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