Deutsche Tageszeitung - TUI "trotz aller Herausforderungen in der Welt" zuversichtlich

TUI "trotz aller Herausforderungen in der Welt" zuversichtlich


TUI "trotz aller Herausforderungen in der Welt" zuversichtlich
TUI "trotz aller Herausforderungen in der Welt" zuversichtlich / Foto: © AFP

Europas größter Reiseveranstalter TUI schaut "trotz aller Herausforderungen in der Welt" zuversichtlich auf die Geschäftsentwicklung in den kommenden Monaten. Im ersten Halbjahr des Konzerns von Oktober bis März blieb der Umsatz nahezu stabil bei 8,56 Milliarden Euro, wie TUI am Mittwoch in Hannover mitteilte. Der saisonal übliche Verlust verringerte sich - trotz der Kosten infolge des Iran-Kriegs in Höhe von 40 Millionen Euro - um 17 Prozent auf netto rund 325 Millionen Euro.

Textgröße ändern:

Das "sehr gute Ergebnis gibt uns Zuversicht für das zweite Halbjahr", erklärte TUI-Chef Sebastian Ebel. In den sechs Monaten bis Ende März verbrachten 12,8 Millionen Menschen ihren Urlaub mit TUI, 200.000 mehr als im Vorjahreszeitraum, erklärte das Unternehmen. Die bisherigen Buchungen für das zweite Halbjahr zeigten ungeachtet der geopolitischen Herausforderungen eine "positive Nachfrage". Die Durchschnittspreise liegen dabei höher.

Konzernchef Ebel hob bei der Vorstellung der Bilanzzahlen die Bedeutung der Künstlichen Intelligenz (KI) für TUI hervor: "Künstliche Intelligenz sehen wir als Chance für die Reise- und Tourismusindustrie. Wir nutzen sie heute schon konzernweit." Sie erhöhe die Effizienz, fördere Kundennähe und mache vor allem den Service "noch besser und schneller". Zudem ermögliche sie zusätzliche Vertriebswege.

(M.Dylatov--DTZ)

Empfohlen

Biber verunglückt im Gleisbett - Schulkinder wollen helfen

Im bayerischen Türkenfeld ist ein Biber im Gleisbett des Bahnhofs vor den Augen zahlreicher Kinder verunglückt. "Mehrere Schulkinder beobachteten, wie das Tier von einem Zug erfasst wurde", erklärte die Bundespolizei München am Sonntag. "Dabei wurde ein Teil des Biberschwanzes abgetrennt." Der Vorfall ereignete sich demnach am Freitagmorgen, als die Kinder auf dem Weg zur Schule waren.

Zehntausende Menschen feiern Versammlungsfreiheit bei Pride Parade in Budapest

Bunt, fröhlich und stolz: In Budapest haben zehntausende Menschen der Hitze getrotzt und an der diesjährigen Pride Parade teilgenommen - der ersten seit der Abwahl des rechtsnationalistischen Regierungschefs Viktor Orban. Viele der Teilnehmenden, darunter vor allem junge Menschen, schwenkten am Samstag kleine Fähnchen oder große Regenbogenbanner. Viele äußerten sich hoffnungsvoll, dass die LGBTQ-Rechte unter der neuen Regierung von Peter Magyar gestärkt werden könnten.

Bahn rät wegen Hitze von "allen nicht dringend notwendigen Reisen" ab

Die Deutsche Bahn und weitere Eisenbahnverkehrsunternehmen haben ihre Fahrgäste wegen der Hitze aufgerufen, zu Hause zu bleiben. "Bitte vermeiden Sie heute und morgen alle nicht dringend notwendigen Reisen im Fern- und Regionalverkehr", erklärten die Bahn und der Bundesverband Schienennachverkehr (BSN) am Samstag. Gebuchte Tickets können kostenlos storniert werden.

Zuspruch für Abschaffung von Minijobs - Gastronomie will für Erhalt "kämpfen"

Die weitgehende Abschaffung sogenannter Minijobs trifft bei Ökonomen und Gewerkschaften auf Zustimmung. Die Vorsitzende der Wirtschaftsweisen, Monika Schnitzer, begrüßte den Vorschlag der Rentenkommission. Die Gewerkschaft Nahrung-Genuss-Gaststätten (NGG) erklärte, der Vorschlag decke sich mit ihrer langjährigen Haltung. Der Gaststättenverband Dehoga kündigte hingegen Widerstand an: "Wir werden mit aller Kraft für den Erhalt der Minijobs kämpfen", sagte Hauptgeschäftsführerin Jana Schimke den Zeitungen der Funke Mediengruppe (Samstag).

Textgröße ändern: