Deutsche Tageszeitung - Deutsche Autoexporte nach China brechen ein - Auch weniger Maschinen ausgeführt

Deutsche Autoexporte nach China brechen ein - Auch weniger Maschinen ausgeführt


Deutsche Autoexporte nach China brechen ein - Auch weniger Maschinen ausgeführt
Deutsche Autoexporte nach China brechen ein - Auch weniger Maschinen ausgeführt / Foto: © CN-STR/AFP

Die Exporte der deutschen Automobilindustrie nach China sind in den ersten Monaten dieses Jahres weiter eingebrochen. Von Januar bis Mai wurden Autos und Autoteile im Wert von 4,7 Milliarden Euro in die Volksrepublik ausgeführt und damit 26,1 Prozent weniger als im Vorjahreszeitraum, wie das Statistische Bundesamt in Wiesbaden am Montag mitteilte. Inzwischen sind Autos nicht mehr die wichtigste Exportkategorie im Handel mit China.

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Bereits im Jahr 2025 waren die Autoexporte nach China um 33,0 Prozent auf insgesamt 13,6 Milliarden Euro eingebrochen. Der Rückgang setzte sich 2026 weiter fort. Wichtigste Exportkategorie im bisherigen Jahresverlauf waren nun mit 5,8 Milliarden Euro Maschinen, obwohl es auch hier einen starken Rückgang im Vergleich zum Vorjahreszeitraum um 17,5 Prozent gab.

An zweiter Stelle im Exportranking liegen nun Datenverarbeitungsgeräte und elektrische Erzeugnisse. Die Ausfuhren von Deutschland nach China stiegen hier um 0,9 Prozent auf 5,1 Milliarden Euro in den ersten fünf Monaten des Jahres. Insgesamt sanken die Exporte nach China in diesem Zeitraum im Vergleich zum Vorjahr um 14,5 Prozent.

Die Importe legten zugleich weiter zu, im Vergleich zum Vorjahreszeitraum um 6,2 Prozent auf 72,4 Milliarden Euro. Das Exportdefizit stieg so von 33,5 Milliarden Euro auf 42,8 Milliarden Euro.

Bei einigen Produkten ist Deutschland stark abhängig von Lieferungen aus China. "Wertmäßig kamen in den ersten fünf Monaten des Jahres 2026 zum Beispiel 81,8 Prozent der nach Deutschland importierten tragbaren Computer, 66,3 Prozent der Smartphones, sowie 64,1 Prozent der Lithium-Ionen-Akkus aus China", erklärten die Statistiker.

Auch im Automobilbereich nimmt die Bedeutung Chinas zu, insbesondere bei E-Autos. 23,5 Prozent der innerhalb der ersten fünf Monate nach Deutschland importierten Stromer kamen von dort.

(G.Khurtin--DTZ)

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