Deutsche Tageszeitung - Hersteller von Videospielen profitieren von Corona-Krise

Hersteller von Videospielen profitieren von Corona-Krise


Hersteller von Videospielen profitieren von Corona-Krise
Hersteller von Videospielen profitieren von Corona-Krise / Foto: ©

Die großen Hersteller von Videospielen gehören zu den Profiteuren der weltweiten Corona-Krise. Die US-Unternehmen Activision Blizzard und Electronic Arts (EA) gaben am Dienstag deutliche Gewinnzuwächse in den ersten drei Monaten des Kalenderjahres bekannt. Wegen der Schutzvorkehrungen gegen das Coronavirus verbringen Fans von Videospielen mehr Zeit zu Hause als üblich - und haben damit auch mehr Zeit für die Spiele.

Textgröße ändern:

Activision erzielte nach eigenen Angaben zwischen Januar und März einen Gewinn von 505 Millionen Dollar (466 Millionen Euro), bei einem Umsatz von 1,8 Milliarden Dollar. Von dem Unternehmen stammen unter anderem die populären Spiele "Call of Duty" und "World of Warcraft" sowie das Smartphone-Spiel "Candy Crush". Die neue Auflage von "Call of Duty" mit dem Titel "Warzone" zog seit ihrem Start im März nach Angaben des Unternehmens mehr als 60 Million Nutzer an.

EA verzeichnete einen Quartalsgewinn von 418 Millionen Euro, der Umsatz stieg auf 1,4 Milliarden Dollar. Die neueste Folge der virtuellen "Fifa"-Fußballspiele hat nach Angaben des Unternehmens bereits mehr als 25 Millionen Spieler. Das neue Spiel "Star Wars Jedi: Fallen Order" hat demnach schon mehr als zehn Millionen Nutzer.

EA-Chef Andrew Wilson zeigte sich erfreut darüber, dass sich Menschen rund um die Welt "in dieser beispiellosen Periode über unsere Spiele miteinander verbinden".

dja

(O.Tatarinov--DTZ)

Empfohlen

Bericht: 2023 kaum Pannen bei Bordbistros und Klimaanlagen in Fernverkehrszügen

Fahrgäste der Deutschen Bahn (DB) haben auf Reisen im vergangenen Jahr einem Medienbericht zufolge häufig die Bordbistros nutzen können. Auch die Klimaanlagen hätten in den meisten Fällen funktioniert, berichtete die "Rheinische Post" (Samstagausgabe) unter Berufung auf eine Antwort der Bundesregierung auf eine Anfrage der Union.

DB zieht gemischte Bilanz zur Fußball-EM - Wissing: Konzern hat sich übernommen

Kurz vor dem Ende der Fußballeuropameisterschaft hat die Deutsche Bahn (DB) eine gemischte Bilanz ihrer Leistung gezogen: Während der EM seien zwölf Millionen Reisende allein in den Fernzügen der DB unterwegs gewesen - "noch nie gab es so viel Bahn bei einem internationalen Fußballturnier", erklärte der Konzern am Freitag. Beim Thema Pünktlichkeit seien die Möglichkeiten aber "durch eine veraltete und überlastete Infrastruktur beschränkt" gewesen.

Post erhöht wegen Reform Preise für schwere Pakete

Die Deutsche Post reagiert auf die Postreform und erhöht die Preise für schwere Pakete. Wie das Unternehmen am Freitag mitteilte, werden Sendungen ab einem Gewicht von mehr als 20 Kilogramm teurer. Hintergrund ist, dass ein Paket ab diesem Gewicht im Zuge der Reform ab sofort grundsätzlich von zwei Menschen oder mit Hilfe eines geeigneten technischen Hilfsmittels getragen werden muss.

Schwieriges Marktumfeld: Lufthansa senkt Gewinnprognose für dieses Jahr

Der Lufthansa-Konzern hat wegen eines schwierigen Marktumfelds eine Gewinnwarnung für dieses Jahr herausgegeben. Das Unternehmen rechnet nun mit einem operativen Gewinn zwischen 1,4 und 1,8 Milliarden Euro, wie es am Freitag in einer Mitteilung hieß. Bislang war die Lufthansa Gruppe von einem operativen Gewinn in Höhe von rund 2,2 Milliarden Euro ausgegangen.

Textgröße ändern: